Filmfest Augsburg 2001
15. Tage des unabhängigen Films
Mi. 28.11. - So. 02.12.2001

Iranisches Programm


Iranisches Programm
>> Übersicht

Zeit der trunkenen Pferde weiter
Süsse Agonie
weiter
Zwei Frauen weiter
Kandahar weiter

Kandahar (Safaré Ghandehar)
Iran 2001, 85 Minuten, 35 mm, 1:1,85 O. m. engl. Ut.
R: Mohsen Makhmalbaf

Do. 29.11. um 20.00 Uhr im Thalia 2
Sa. 01.12. um 18.00 Uhr im Thalia 2

Die Journalistin Nafas erhält im kanadischen Exil einen Hilferuf ihrer jüngeren Schwester und kehrt nach Afganistan zurück. Ihre Suche führt sie von der iranisch-afganischen Grenze ins Reich der Taliban.

Vor 250 Jahren gehörte Afghanistan zu Iran. Wegen des Kriegs mit der Sowjetunion in den 80er Jahren und der darauffolgenden Machtübernahme der Taliban flüchteten sechs Millionen Afghanen aus ihrem Land, zweieinhalb Millionen von ihnen suchten in Iran Zuflucht. Kandahar ist einer der ersten Spielfilme über Afghanistan. Er basiert auf einem realen Erlebnis des iranischen Regisseurs Makhmalbaf: Eine junge afghanische Exilantin zeigte ihm den verzweifelten Brief ihrer Freundin, die sich wegen der harten Lebensbedingungen in Kandahar (Afghanistan) das Leben nehmen wollte.

Sie fragte ihn, ob er sie auf ihrer Reise mit der Kamera begleitet. Damals ging er nicht mit. In seinem Film nun begleitet er seine Protagonistin Nafas (das bedeutet „Atmung“) zurück zu ihren Wurzeln. Der Film ist wie ein Reiseführer in eine Welt von äusserlich ästhetischer Harmonie, doch innerhalb, unter jeder Buka (Schleiergewand) findet man Erstickung.

   

Programm TuF

 
  Home
Bilder
Informationen
Programm
Veranstalter


Filme A-Z
Zeittafel
Programme
Werkschau

 

 
 
 
 
 
 
 
 

 

Neue Szene Augsburg