Filmfest Augsburg 2001

15. Tage des unabhängigen Films
Mi. 28.11. - So. 02.12.2001



Starbuck – Holger Meins

Deutschland 2001; Format: 35 mm; Farbe: s/w; 94 Min.;
Regie: Gerd Conradt

Do. 29.11. um 20.00 Uhr im Mephisto

Sa, 30.11. um 22.00 Uhr im Mephisto

Der Terrorist als Mensch! Starbuck, das ist der Steuermann der Peacock aus Melvilles Roman „Moby Dick“ – Starbuck, das war der Deckname des deutschen Terroristen Holger Meins. Junge Filmstudenten beginnen 1966 ihr Studium in Berlin, unter ihnen aus Hamburg kommend Holger Meins.

Sechs Jahre später wird er als Mitglied der Baader-Meinhof-Gruppe verhaftet. Die Bilder gehen um die Welt. 1974, noch in Untersuchungshaft, stirbt das erste RAF-Mitglied im Hungerstreik: Holger Meins. Er wurde 33 Jahre alt. 25 Jahre nach seinem Tod begibt sich der Filmemacher und Studienfreund Gerd Conradt auf Spurensuche nach dem Steuermann der „Baader-Meinhof-Gruppe“.

Wer war Holger Meins? Was führte ihn in den Untergrund? Welche Umstände führten zu seinem Tod, mit dem er zum erklärten Symbol des radikalen Widerstandes wurde? Was bleibt von ihm? Auf dem Weg durch dieses tragisches Kapitel deutscher Geschichte geben ihm anhand der vielfältigen Zeitdokumente die unterschiedlichen Weggefährten Auskunft. An den Pfadfinder, Künstler, Filmemacher und Guerillero Meins erinnern sich u.a. Gretchen Dutschke, Harun Farocki, Wollfgang Petersen, Peter Lilienthal, Michael Ballhaus, Margrit Schiller, der Kriminalkommissar Alfred Kraus und Wilhelm Meins, der Vater.

In Augsburg zu Gast: Gerd Conradt, Peter Lilienthal und Rainer Langhans.

   

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