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Filmfest Augsburg `02

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Filmtage Augsburg 2002
22. Augsburger Kinderfilmfest/
Augsburg Children´s Film Festival:
24.11. - 01.12.2002

Spielplan - Ikingut
Fr, 29.11.02, 08.15 Uhr, Thalia
Fr, 29.11.02, 10.30 Uhr, Thalia
Fr, 29.11.02, 19.00 Uhr, Savoy
Sa, 30.11.02, 15.00 Uhr, Thalia
So, 01.12.02, 13.00 Uhr, Thalia

Wettbewerb 1
Filme für Kinder bis 10

Ikingut
Kurzbeschreibung
Wie kommt ein kleiner Eskimojunge in ein Dorf bei Island, wo er doch eigentlich in Grönland zuhause ist?

Auf einer Eisscholle hat es ihn bis hierher getrieben und nun halten ihn die Erwachsenen für einen Dämonen.

Vor 200 Jahren glaubten die Isländer nämlich noch an Dämonen und böse Geister. Doch der kleine Eskimo findet Hilfe beim elfjährigen Boas und seiner Schwester Asa. Die drei Freunde flüchten auf eine Eisscholle, doch wohin wird die Strömung sie treiben?

Ein einfühlsamer Film über Vorurteile gegenüber allem Fremden, und wie man lernt, sie zu überwinden.

Beim Montreal International Children's Film Festival 2001 erhielt der Film den Preis der CIFEJ-Jury. Nach dem erfolgreichen Start des Films ist Regisseur Gisli Snær Erlingsson jetzt bei der Vorbereitung von "Ikingut II".

Ikingut
Inhalt
Island in einem vergangenen Jahrhundert, in einem abgelegenen kleinen Küstendorf: Die Winter sind dunkel und hart, das Überleben von günstigen Wetterbedingungen abhängig. Der Pastor des Dorfes hat in solchen Zeiten besonders mit dem Glauben an dunkle unheimliche Mächte zu kämpfen.

Als eines Tages ein seltsames Wesen in einem weißen Fell auf einer Eisscholle heran treibt,

verbreitet sich die Neuigkeit wie ein Lauffeuer im ganzen Dorf und nährt den Aberglauben der Bevölkerung. Handelt es sich um ein Meeresungeheuer? Oder um einen bösen Geist, der Unheil über das Dorf bringt? Boas, der Sohn des Pastors, schließt nach Überwindung seiner eigenen Angst Freundschaft mit dem fremden Wesen, das sich als Inuit-Junge entpuppt.

Aber es dauert noch eine ganze Weile, bis das Dorf erkennt, dass "Ikingut" zwar andersartig, aber nicht gefährlich ist.

Die Erscheinung eines Eskimo-Jungen verursacht viel Aufsehen in einem isländischen Dorf, denn man hält ihn für einen Dämon. Beim Ausbruch eines Schneesturms wird der Glaube der Dorfbewohner an die böse Kraft dieser Kreatur bestärkt.

Der kleine Boas macht die Bekanntschaft mit dem geheimnisumwitterten Wesen,


als er von ihm bei dem Unwetter gerettet wird und entdeckt, dass es zwar befremdlich auf ihn wirkt, aber letztlich hilfsbereit und witzig ist. Zur Begrüßung fasst der kleine Eskimo Boas an die Nase und spricht feierlich "Ikingut" aus. Das wird wohl sein Name sein, denkt Boas und gewinnt allmählich Vertrauen in den Neuankömmling. Die beiden Jungen freunden sich an, doch die abergläubischen Erwachsenen misstrauen dem Fremdling nach wie vor und beschließen, Ikingut zu töten.

Mit List schafft es Boas seinen Freund zu befreien.

Bei ihrem Fluchtversuch geraten sie in Gefahr, aber ein Seemann kommt ihnen zu Hilfe. Er verspricht, Ikingut wieder nach Grönland zu bringen. Vorher führt er die Jungen jedoch ins Dorf zurück, wo sie mit Freude empfangen werden. Inzwischen hat man erkannt, dass Ikingut ein liebenswerter Kerl ist. Der Seemann erklärt, dass "Ikingut" Freund heißt. Und tatsächlich haben alle einen neuen Freund gewonnen.


 

Das isländische Filmplakat!

Ikingut
Filmdaten

Land: Island/Norwegen/Dänemark 2000
Originaltitel: Ikingut
Format: Beta
Länge: 85 Min.
Regie: Gísli Snoer Erlingsson
Empfohlen: ab 6 Jahre
Darsteller: Hjalti Rúnar Jónsson, Hans Tittus Nakinge, Pálmi Gestsson, Magnús Ragnarsson, Freydis Kristófersdóttir, u.a.


Ikingut
Filmkritik
IKINGUT ist ein Film, der sehr deutlich den Unterschied zwischen kindlicher

Unvoreingenommenheit und der einflussreichen Intoleranz, Dummheit und den Fremdenhass der Erwachsenen demonstriert. Durch wunderschöne Landschaftsaufnahmen, Charaktergesichter, adäquater Musik und der Aussage, dass wir alle gleich und Ikinguts Freunde sind, egal wo wir herkommen, ist dieser Film sehenswert. Feline Borgelt

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