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| Filmtage Augsburg
2002 |
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16.
Tage des unabhängigen Films/
Days of Independent Film:
24.11. - 30.11.2002 |
| Spielplan
- Atanarjuat - The Fast Runner |
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| So,
01.12.02, 14.00 Uhr, Mephisto |
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Atanarjuat
- The Fast Runner
Beschreibung |
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Ein grandioses episches Meisterwerk, basierend auf den
mündlichen Überlieferungen der kanadischen Inuit
von der Legende von Atanarjuat, dem schnellen Läufer.
Zu Beginn des 1. Jahrtausends unserer Zeitrechnung belegt
ein Schamane das Dorf der Inuit mit einem Fluch. Es kommt
zu einem Ungleichgewicht der Kräfte, die die Gemeinschaft
der Inuits zerstört. Die Auswirkungen des Fluchs
treffen die beiden Brüder Amaqjuak, den Starken,
und Atanarjuat.
Als sich Atanarjuat in die bezaubernde Atuat verliebt,
kommt es zur Katastrophe.
Atuat ist dem eifersüchtigen Häuptlingssohn
Oki versprochen, der die beiden Brüder in der Nacht
überfällt. Während sein Bruder getötet
wird, läuft Atanarjuat nackt und unbewaffnet über
die zugefrorenen Seenplatten um sein Leben. Nur er allein
ist in der Lage, den Frieden in sein Dorf zurückzubringen
und den Kreislauf von Rache und Hass zu durchbrechen.
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Atanarjuat
- The Fast Runner
Details |
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Ein kleines Dorf in der kanadischen Arktis zu Beginn
des 1. Jahrtausends.
Ein Nomadenstamm der Inuit wird durch einen unbekannten
Schamanen mit einem Fluch belegt, der das harmonische
Gleichgewicht der Gemeinschaft zerstört: Eifersucht,
Hass, Rache und Machtgier regieren fortan das Zusammenleben
der Inuit.
Die beiden Brüder Amaqjuaq, der Starke, und Atanarjuat,
der schnelle Läufer, erfahren zwei Jahrzehnte später
am eigenen Leib, welche Macht von dem Fluch ausgeht.
Als sich Atanarjuat in die hübsche Atuat verliebt,
die dem Sohn des Häuptlings Oki versprochen ist,
schwört Oki Rache. Eines nachts überfällt
er die beiden Brüder und ermordet Amaqjuaq. Atanarjuat
kann wie durch ein Wunder dem Gemetzel entfliehen und
entkommt über das Eis.
Doch wie kann er diesen ewigen Kreislauf von Rache und
Hass durchbrechen?
"ATANARJUAT - DIE LEGENDE VOM SCHNELLEN LÄUFER
verkörpert eine faszinierende Verschmelzung von
Vergangenheit und Gegenwart. Der mehrfach preisgekrönte
Film vereint nicht nur spannenden Thrill und kulturelles
Dokument in einem, sondern ist obendrein der erste kanadische
Spielfilm, der von Inuit geschrieben, produziert, inszeniert
und verkörpert wurde.
Regisseur Zacharias Kunuk, selbst dem in der arktischen
Tundra angesiedelten Volk zugehörig, erweckt mit
seinem Debüt eine Legende seiner Urahnen zum Leben.
Mit gewaltiger Bildkraft erzählt er die vor Jahrhunderten
in der arktischen Wildnis angesiedelte, uralte Geschichte
von Machtgier, Eifersucht, Hass und Rache. Bestechend
nicht nur durch hinreißende Landschaftsaufnahmen,
sondern auch überraschenden Witz." (Rüdiger
Suchsland, Filmfest München 2002)
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Atanarjuat
- The Fast Runner
Statement des Regisseurs Zacharias Kunuk |
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ATANARJUAT - DIE LEGENDE VOM SCHNELLEN LÄUFER
ist eine universelle Geschichte, die alle Menschen auf
der Welt verstehen können. Dabei handelt es sich
um eine wahrhaftige Inuit-Geschichte, eine Geschichte,
die uns Kindern von den Älteren erzählt und
vorgespielt wurde. Wir zeigen in diesem Film, wie die
Inuit vor Jahrhunderten gelebt haben und welche Probleme
sie hatten - angefangen bei den Hochzeiten. Was passiert,
wenn eine Frau einem Mann versprochen ist, das Gelübde
aber bricht und einen anderen heiratet?
Aber auch die äußeren Lebensumstände
werden aufgezeigt: wie sich unsere Vorfahren kleideten,
wie sie mit ihren Schlittenhunden umgingen, wie sie
stritten und feierten und wie sie harte Zeiten überlebten.
Sie mussten mit schwierigen Situationen fertig werden,
egal um welchen Preis. Wir erzählen die Geschichte
weiter, so wie sie uns erzählt worden ist.
In ATANARJUAT - DIE LEGENDE VOM SCHNELLEN LÄUFER
haben wir zum ersten Mal versucht, all diese Details
bildlich darzustellen, so authentisch wie möglich.
Mir ist wichtig, dass der Film als Drama und nicht als
Dokumentarfilm gesehen wird. Wie im Leben entwickelt
sich das Drama durch große Konflikte und Gefühle,
die jeder Mensch in jeder Kultur versteht. Aber unser
Film hat noch ein weiteres Ziel. Als die Missionare
zu uns kamen, verurteilten sie den Schamanismus als
Teufelswerk. Es interessierte sie nicht, wie die Schamanen
fühlten, wie sie Sterbende begleiteten, die Toten
besuchten, Spuren fanden oder in die Lüfte aufstiegen.
Als die Missionare uns ihre Religion aufzwangen, starben
das Geschichtenerzählen und das Tanzen zur Trommelmusik
fast gänzlich aus. Unser Film ATANARJUAT - DIE
LEGENDE VOM SCHNELLEN LÄUFER ist der Versuch, diese
Traditionen wieder zu beleben. Ich selbst konnte Schamanismus
nie erleben. Ich habe immer nur davon gehört. Ihn
zu filmen, war eine Möglichkeit, ihn sichtbar zu
machen.
Die Wurzeln des Projektes
ATANARJUAT - DIE LEGENDE VOM SCHNELLEN LÄUFER
basiert auf einer Inuit-Legende, die annähernd
1.000 Jahre alt ist. Von Generation zu Generation haben
die Ältesten der Inuit die Legende von Atanarjuat
durch die mündliche Überlieferung am Leben
erhalten, um die Jüngeren zu lehren, wie verheerend
es sein kann, wenn man die persönlichen Wünsche
über die Bedürfnisse der Gruppe stellt.
Früher wurden die kleinen Gruppen nomadischer Inuit
von Schamanen angeführt. Die Frauen besaßen
kunstvolle Gesichts-Tatoos und trugen wunderschön
geflochtenes Haar. Ihre Messer waren leicht gebogen
und hatten Klingen aus Knochen oder Stein. Die Männer
bauten Schlitten aus Karibu-Geweihen und Sehnen. Die
Kleider wurden aus Karibu-, Wolfs- und Seehundfellen
und teilweise auch aus Vögelhäuten hergestellt.
Die Familien schliefen in Schneehäusern, den so
genannten Iglus, und in Steinhäusern, die mit Öllampen,
gefüllt mit Seehund- und Fischtran, warm gehalten
wurden. In dem Film ATANARJUAT werden diese Details
zum ersten Mal mit einer großen Authentizität
geschildert, da der Film fast ausschließlich von
Inuit produziert wurde. ATANARJUAT - DIE LEGENDE VOM
SCHNELLEN LÄUFER entmystifiziert die Idee des Exotischen,
mehr noch, der Film verweigert sich jeder stereotypischen
Betrachtungsweise indigener Völker. Die Geschichte
von ATANARJUAT - DIE LEGENDE VOM SCHNELLEN LÄUFER
verdeutlicht vielmehr Konflikte und Emotionen, die in
jedem Kulturkreis vorkommen.
Die Kunst des Geschichtenerzählens
Das Geschichtenerzählen der Inuit ist eine der
ältesten Kunstformen der Welt. Und sie wird noch
heute praktiziert. Seit mehr als 4.000 Jahren werden
im Nomadenstamm der Igloolik das ganze Wissen, die Kultur,
die Philosophie von Generation zu Generation mündlich
überliefert. Es gibt keine schriftlichen Aufzeichnungen.
Während sich andere Kulturen mit Tempelbauten und
dem Aufbau riesiger Imperien hervortaten, materiellen
Wohlstand schufen oder Kriege führten, haben die
Inuit gelernt, gute Geschichten zu erzählen: so
unterhaltsam und spannend, dass die Zuhörer in
ihren Bann gezogen werden. Dabei transportieren sie
überaus komplexe kulturelle Informationen, die
subtil verschiedene Verständnisebenen verknüpfen
und dennoch für alle nachvollziehbar sind.
Für die Inuit bedeutet der Film ATANARJUAT - DIE
LEGENDE VOM SCHNELLEN LÄUFER eine Weiterführung
der mündlich überlieferten Geschichte, nunmehr
aber übertragen auf das moderne Medium Film für
zukünftige Generationen.
Den anderen Zuschauern auf der Welt verschafft ATANARJUAT
- DIE LEGENDE VOM SCHNELLEN LÄUFER zum ersten Mal
einen Zugang zum Geschichtenerzählen der Inuit.
Inspiriert durch diese uralte Tradition haben wir beim
Drehen des Filmes versucht, die überaus intelligente
und äußerst komische Erzählweise der
Geschichtenerzähler bildlich umzusetzen. Je genauer
man hinschaut, desto mehr kann man das sehen, denn das
wahre Geschichtenerzählen wird wesentlich mehr
durch die Körpersprache als durch Worte ausgedrückt.
Drehbuchautor Paul Apak Angilirq, hielt als erster diese
reiche Tradition des Erzählens fest und schrieb
somit weltweit das erste Drehbuch in der Sprache der
Inuit, Inuktitut. Apak interviewte zuerst acht der Ältesten.
Jeder erzählte seine Version, wie ihm die Legende
überliefert worden war. Gemeinsam mit fünf
weiteren Autoren fügte Apak die Legende in einem
Drehbuch zusammen, das sie in Inuktitut schrieben. Später
folgte eine englische Version. Als das Drehbuch geschrieben
wurde, kommentierten und diskutierten die Ältesten
jede Beschreibung und Formulierung, sie feilten an der
Sprache, wurden nicht müde, die Beziehungen, Hintergründe
und Motivationen innerhalb der Legende zu erklären,
die für unsere heutige modernisierte Gesellschaft
nicht immer augenblicklich nachvollziehbar erscheinen.
"[Der Film] erzählt eine Geschichte, eine
Legende, deren Ursprung weit in die frühe Kultur
der Inuit zurückreicht", erklärte Paul
Apak Angilirq 1998 in einem Interview, kurz bevor er
an den Folgen seines Krebsleidens starb. "Es gelang
uns, sowohl das Wissen als auch die Tradition zu wahren.
Wir haben versucht, die Sprache soweit wie möglich
zurückzuverfolgen und diese ursprüngliche
Sprache auch zu verwenden. Wir haben uns sehr viel Zeit
genommen, mehr über unsere Kultur zu erfahren.
Am Ende haben wir viel mehr erreichen können, als
wir am Anfang jemals erwartet hätten."
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Atanarjuat
- The Fast Runner
Filmdaten |
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Land: Kanada 2001
Originaltitel: Atanarjuat
Format: 35mm
Länge: 172 Min.
Sprache: Inukitut,
Original mit deutschen Untertiteln
Regie: Zacharias Kunuk
Darsteller: Natar
Ungalaaq, Sylvia Ivalu, Peter-Henry Arnatsiaq, Lucy
Tulugarjuk, Madeline Ivalu, Pauloosie Qulitalik., Eugene
Ipkarnak, Pakkak Innukshuk u.a.
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Atanarjuat
- The Fast Runner
Regie: Zacharias Kunuk |
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Zacharias Kunuk ist Produzent und Regisseur seines ersten
Kino-Spielfilmes ATANARJUAT - DIE LEGENDE VOM SCHNELLEN
LÄUFER. Darüber hinaus ist er Geschäftsführer
und Mitbegründer von Igloolik Isuma Productions Inc.,
Kanadas erste von Inuit geführte unabhängige
Produktionsfirma.
1957 in der arktischen Tundra geboren, gab Kunuks Familie
nach einigen Jahren das nomadische Leben auf und ließ
sich in der neu gegründeten Siedlung Igloolik auf
Baffin Island nieder. 1981, als er schon ein bekannter
Bildhauer und Schnitzer war, verkaufte Kunuk drei Skulpturen
in Montréal. Von dem Erlös kaufte er die erste
Videokamera und brachte sie mit zurück in sein Dorf,
wo es zu diesem Zeitpunkt nicht einmal Fernsehen gab.
Als Regisseur des Isuma-Produktionsteams realisierte Kunuk
mehrere Kurzfilme, u.a. QAGGIQ (Gathering Place, 1989),
NUNAQPA (Going Inland, 1993), SAPUTI (Fish Traps, 1993),
NUNAVUT (Our Land, 1995) sowie Dokumentarfilme, u.a. NIPI
(Voice, 1999) und NANUGIURUTIGA (My First Bear, 2001).
Seine Filme wurden in 16 Ländern auf Festivals und
in Museen gezeigt, u.a. in der National Gallery of Canada
und im Museum of Modern Art, New York. |
Atanarjuat
- The Fast Runner
Biographien |
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Norman Cohn
Produzent, Kameramann, Co-Autor, Co-Cutter, Produktionsleiter
Norman Cohn ist das vierte Gründungsmitglied, der
Schatzmeister und der einzige Nicht-Inuit bei der genossenschaftlich
geführten Igloolik Isuma Productions Inc. Seit 1985
lebt er in Igloolik, ist Kameramann und arbeitet seit
15 Jahren gemeinsam mit Zacharias Kunuk und Paul Apak
an dem sog. "Isuma style", der traditionelle
Erzählformen wieder zum Leben erweckt. Bevor er nach
Igloolik kam, arbeitete Cohn als Videokünstler. Seine
Einzelausstellung NORMAN COHN: PORTRAITS, die 1983 in
Torontos Kunstgalerie Ontario eröffnet wurde, tourte
durch zahlreiche Museen und Galerien, u.a. National Gallery
of Canada. Sein experimenteller Dokumentarfilm QUARTET
FOR DEAFBLIND (1987) wurde für die documenta 7 in
Kassel ausgewählt. Cohn hat im Laufe der Jahre zahlreiche
kanadische Preise und Auszeichnungen erhalten. 1990 erhielt
er das renommierte Guggenheim Fellowship, 1994 wurde er
gemeinsam mit Kunuk mit dem Bell Canada Award für
herausragende Leistungen in der Videokunst ausgezeichnet.
Paul Apak Angilirq
Produzent, Drehbuchautor
Paul Apak Angilirq begann 1978 seine Fernsehkarriere.
Als einer der ersten Trainees war er an der Entwicklung
und Umsetzung eines indigenen Fernsehsenders für
die abgelegenen Inuit-Kommunen beteiligt. 1981 begann
er bei der ersten Inuit Broadcasting Corporation zu
arbeiten. Als er den Sender 1992 verließ, wurde
Apak mit dem IBC's Special Recognition Award ausgezeichnet.
In Folge wurde er Vize-Präsident und Mitbegründer
der Igloolik Isuma Productions Inc. Als erfahrener Abenteurer
filmte Apak zwei Expeditionen: QIDLARSUAAQ EXPEDITION
folgt den Spuren der Migration der Inuit von Igloolik
nach Nord-Grönland im 19. Jahrhundert; THROUGH
ESKIMO COUNTRY dokumentiert eine Reise mit speziellen
Kajaks (die Bespannung bestand aus Walrosshäuten)
von Sibirien nach Alaska, die der vorgeschichtlichen
Wanderroute über die Beringstraße folgte.
Apak schrieb das Drehbuch zu ATANARJUAT - DIE LEGENDE
VOM SCHNELLEN LÄUFER. Noch bevor der Film vollendet
war, starb Apak im Dezember 1998 an den Folgen eines
Krebsleidens.
Natar Ungalaaq (Atanarjuat)
Natar Ungalaaq ist Schauspieler, Filmemacher und ein
international bekannter Bildhauer. Seine Werke befinden
sich weltweit in zahlreichen großen Sammlungen
von Inuit-Kunst. Bevor er die Hauptrolle des Atanarjuat
spielte, war Natar Ungalaaq in verschiedenen größeren
Rollen in kanadischen und us-amerikanischen Filmen zu
sehen, u.a. KABLOONAK, GLORY AND HONOR und FROSTFIRE.
Sylvia Ivalu (Atuat)
Sylvia Ivalu stand für ihre Rolle als Atuat, Ehefrau
von Atanarjuat, zum ersten Mal vor der Kamera. Sie ist
Mutter von drei kleinen Kindern und arbeitet als Sekretärin
für die Verwaltung von Nunavut in Igloolik.
Peter Henry Arnatsiaq (Oki)
Im Film spielt Peter Henry Arnatsiaq Oki, den lebenslangen
Rivalen und Feind von Atanarjuat. Dieser Dreh war seine
erste professionelle Erfahrung als Schauspieler. Im
normalen Leben ist er Jäger und lebt in Igloolik.
Pauloosie Qulitalik (Qulitalik)
Paul Qulitalik spielt seinen eigenen Namensvetter, der
im Film seiner Schwester hilft, die Ordnung in Igloolik
wieder herzustellen. Qulitalik ist Vorsitzender und
Gründungsmitglied von Igloolik Isuma Productions
und hat seit 1989 in jedem Isuma-Film mitgespielt. Dank
seines hohen Alters bringt er viel Lebensweisheit und
Wissen um die Traditionen in das Team ein.
Madeline Ivalu (Panikpak)
Madeline Ivalu spielt die Rolle der älteren Stammesfrau,
deren Führungsaufgaben darin bestehen, die Harmonie
innerhalb der Gemeinschaft wieder herzustellen. Madeline
ist eine bekannte Künstlerin und Näherin.
Darüber hinaus ist sie Gründungsmitglied der
Igloolik's Arnait Video Productions, ein Zusammenschluss
von Frauen in Igloolik, die seit 1991 Videos aus der
Sicht der Frau produzieren.
Lucy Tulugarjuk (Puja)
Lucy Tulugarjuk spielt die Rolle der zweiten Ehefrau
von Atanarjuat. Auch für sie war es das erste Mal,
dass sie vor der Kamera stand. Sie ist Mutter von zwei
kleinen Kindern und nimmt zur Zeit an einem "Management
Training Program" in Ottawa teil.
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16. Tage des unabhängigen Films: Atanarjuat
Filmbeschreibung im pdf-Format: [go]
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