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Josef Pröll
Ist 1953 geboren und der Sohn von Anna Pröll. Er
ist von Beruf technischer Betriebsinspektor und beschäftigt
sich seit seinem 16. Lebensjahr mit Film- und Tontechnik
. Als Dokumentarfilmer drehte er 1983 den Film Vorwärts
und nicht Vergessen, der den Augsburger Widerstand
gegen das NS-Regime beeindruckend und lebendig darstellt.
Den Zuschauern wurde damit zum ersten Mal die ganze
Bandbreite des Widerstandes im Raum Augsburg bewusst.
Als Geschichte zum Anfassen wurde der Film
von vielen bezeichnet. Er fand in der Öffentlichkeit
große Beachtung. 1985 erhielt Josef dafür
den Otto-Brenner-Kulturpreis der IG Metall.
Josef beschäftigt sich mit dem Thema Widerstand
und Verfolgung von 1933 bis 1945 seit vielen Jahren
intensiv. Heute ist er auch Mitglied im Präsidium
der Lagergemeinschaft Dachau für die BRD e.V. und
in der Geschichtswerkstatt Augsburg ehrenamtlich aktiv.
Durch den ständigen Umgang mit Computertechnik
und der damit verbundenen Weiterschulung als Anwendungsprogrammierer
arbeitet er heute auch mit den neuen Möglichkeiten
Bild und Ton digital zu bearbeiten. Josef ist Mitglied
der a.g.dok (Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm).
Wolfgang Kucera
Ist 1959 geboren und hat nach einer technischen Ausbildung
Geschichte studiert. Seit 1994 arbeitet er als Historiker
und Bildungsreferent. Er ist Gründungsmitglied
der Geschichtswerkstatt Augsburg. Er publiziert über
Nationalsozialismus, Arbeits- und Stadtgeschichte. Zuletzt
organisierte und gestaltete er Ausstellungen zum Thema
bayerische Gewerkschaftsgeschichte.
Wolfgang Kucera war mit der Konzeption des Computerspiels
Super Toni" befaßt, das mit dem EMMA-Award
1997 (Category Education & Home Learning-Adult)
ausgezeichnet wurde, und war Mitarbeiter am Dokumentarfilm
Acht Stunden sind kein Tag. Gewerkschafter erzählen
ihre bayerische Geschichte" des Bayerischen Rundfunks
(1997), sowie an einem Kurzfilm über den Streik
in der bayerischen Metallindustrie 1954 (1997).
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