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Die US-amerikanische Presse überschlägt sich
mit Lobeshymnen über diesen außergewöhnlichen
Erstlingsfilm des jungen Regietalents Michael Cuesta.
'See L.I.E. fast', meint der New York Observer, 'Trust
me on this: You will experience one of the most profoundly
moving motion pictures of the year!' Tatsächlich
geht Cuesta ein ungewöhnliches Thema - die zaghafte
Zuneigung eines sensiblen, von seinem Vater vernachlässigten
Jugendlichen zu einem viel älteren Ex-Mariner -
äußerst behutsam an.
Geglückt ist ihm ein bewegender, emotional geschickt
balancierter Kinofilm, der sich vor schnellen Urteilen
hütet. Für ihn gibt es kein schlichtes Gut
und Böse, Schwarz und Weiss, er regt dazu an, eingefahrene
Vorstellungen und Klischees zu hinterfragen. In der
Geschichte einer verlorenen Kindheit ist nichts so,
wie es auf den ersten Blick scheint.
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