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... moderiert von Erich Langjahr.
Reni Mertens und Walter Marti - das Schweizer
Dokumentaristen-Paar hat Filmgeschichte geschrieben.
Lange begleiteten sie auch die Augsburger Filmtage.
Reni Mertens kam gern nach Augsburg, schon wegen
Bert Brecht, mit dem sie befreundet war. Unvergesslich
die brilliante Eröffnungsrede Walter Marti's
1987 über den Wert von Kultur in Zeiten knapper
Mittel.
Beide sind Augsburger Filmtage-Besuchern im Gedächnis
geblieben, durch ihre, das Filmfest prägenden
Filme wie Ursula,
oder das unwerte Leben und Requiem,
der im Jahr 1992 das Filmfest eröffnete.
In unserer Hommage
á Reni Mertens und Walter Marti
wollen wir an diese beiden Großen des europäischen
Films erinnern. Erich Langjahr, enger Freund und
Bewahrer ihrer Filme, wird einen Einblick in ihr
Werk geben.
Wir zeigen noch einmal ihren ebenso ungewöhnlichen
wie aktuellen Film:
Requiem - ein musikalisches Filmgedicht ohne Worte,
ein Requiem für die Millionen Soldaten aller
Nationen, auf den Schlachtfeldern Europas gefallen
sind. Zu der von Léon Francioli komponierten
Musik wird an die 120 Millionen Toten erinnert,
die die Kriege in den letzten 100 Jahren in Europa
gefordert haben.
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