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Filmfest Augsburg `02

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Filmtage Augsburg 2002
16. Tage des unabhängigen Films/
Days of Independent Film:
24.11. - 30.11.2002

Spielplan - Requiem
Do, 28.11.02, 17.30 Uhr, Mephisto

Requiem
Beschreibung


Hommage á Reni Mertens und Walter Marti

... moderiert von Erich Langjahr.

Reni Mertens und Walter Marti - das Schweizer Dokumentaristen-Paar hat Filmgeschichte geschrieben. Lange begleiteten sie auch die Augsburger Filmtage. Reni Mertens kam gern nach Augsburg, schon wegen Bert Brecht, mit dem sie befreundet war. Unvergesslich die brilliante Eröffnungsrede Walter Marti's 1987 über den Wert von Kultur in Zeiten knapper Mittel.

Beide sind Augsburger Filmtage-Besuchern im Gedächnis geblieben, durch ihre, das Filmfest prägenden Filme wie Ursula, oder das unwerte Leben und Requiem, der im Jahr 1992 das Filmfest eröffnete.

In unserer Hommage á Reni Mertens und Walter Marti wollen wir an diese beiden Großen des europäischen Films erinnern. Erich Langjahr, enger Freund und Bewahrer ihrer Filme, wird einen Einblick in ihr Werk geben.
Wir zeigen noch einmal ihren ebenso ungewöhnlichen wie aktuellen Film:

Requiem - ein musikalisches Filmgedicht ohne Worte, ein Requiem für die Millionen Soldaten aller Nationen, auf den Schlachtfeldern Europas gefallen sind. Zu der von Léon Francioli komponierten Musik wird an die 120 Millionen Toten erinnert, die die Kriege in den letzten 100 Jahren in Europa gefordert haben.

Moderiert von Erich Langjahr

Erich Langjahr Geboren 1944 in Baar (ZG), seit 1971 selbständiger Filmschaffender.
Seit 1977 Mitglied des Verbandes Filmregie und Drehbuch Schweiz (FDS, ehemals Verband Schweiz. Filmgestalterinnen und Filmgestalter), seit 1992 im Vorstand. Seit 1992 Stiftungsrat der Stiftung "Luzern - Lebensraum für die Zukunft". Seit 1999 Vorstandsmitglied des FLIZ (Kinoklub Zug).
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Requiem
Filmdaten

Land: Schweiz 1992/2001
Format: 35mm
Länge: 81 Min.
Regie: Reni Mertens, Walter Marti


Requiem
Regie: Hany Abu-Assad

Reni Mertens und Walter Marti waren Pionieren und wichtige Vertreter des Schweizer Dokumentarfilms in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Gemeinsam realisieren sie in einer fast ein halbes Jahrhundert dauernden Partnerschaft an die 20 kürzere und längere Dokumentarfilme. "Requiem" enthält ein zentrales Motiv der gemeinsamen Arbeit von Reni Mertens und Walter Marti, die immer im Dienste jener stand, die selber nicht zu Worte kommen.

1953 Krippenspiel (1)
1956 Rhythmik
1958 Jour de Pêche
1958 Parfums de Paris
1961 Im Schatten des Wohlstandes
1962 Unsere Kleinsten
1962 Krippenspiel (2)
1964 Zahnprophylaxe (Auftragsfilm)
1966 Ursula oder das unwerte Leben
1973 Die Selbstzerstörung des Walter Matthias Diggelmann
1974 Gebet für die Linke
1977 à propos des apprentis
1980 Héritage
1985 Flamenco Vivo - L'Ecole du flamenco
1988 Pour écrire un mot
1993 Requiem

 

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