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Filmtage Augsburg `03

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Einleitung



FILMTAGE AUGSBURG -
Die Welt ist zu Gast in Augsburg

Traditionell steht die letzte Novemberwoche in Augsburg ganz im Zeichen des Films.

Die FILMTAGE AUGSBURG zeigen, was los ist in der Welt in Sachen Film. 3 Festivals unter einem Dach, da gibt’s für alle was zu gucken:

Das 23. AUGSBURGER KINDERFILMFEST macht den Anfang mit der deutschen Premiere des schwedischen Films Zwei kleine Helden in Anwesenheit der beiden kleinen Hauptdarsteller.

Aus Israel, Schweden, Österreich, Iran, Dänemark, Kanada und Deutschland kommen Geschichten vom „Anders sein“, unmöglichen Freundschaften, von Gespenstern und Mutanten, starken Mädchen, Drachenfliegern und grünen Leguanen.

Wie immer bietet das Kinderfilmfest Schulvorstellungen am Vormittag und viele interessante Gespräche zu den Filmen mit Regisseuren und Kinderdarstellern.

Kino zum Anfassen also. Die Jury stellt heuer das Neusäßer Justus - von Liebig-Gymnasium mit der Klasse 7b.

Am 24.11.folgen die 17. TAGE DES UNABHÄNGIEN FILMS. "In America" - heißt der diesjährige Länderchwerpunkt. Neben der Werkschau Michael Moore versammelt „In America“ eine bunte und überraschende Auswahl von „Independent Cinema“ und Gästen aus den Staaten. Zum Start und in deutscher Erstaufführung: Horns an Halos - die wahre Geschichte einer ungewöhnlichen Bush-Biographie.

Der zweiter Länderschwerpunkt - Fokus Iran bringt aktuelles Kino und vier iranische Regisseure nach Augsburg.

Junges Kino aus Europa ist die dritte Säule der FILMTAGE: neben Kinohits unserer Nachbarstaaten, sind Erstlingswerke junger Regisseure zu entdecken.

Zur Eröffnung präsentiert das Festival „ein Märchen aus der Wirklichkeit, aufrichtig, spannend, unterhaltsam und nachhaltig beglückend!“: 7 Brüder - in Anwesenheit des Regisseurs Sebastian Winkels und der sieben Brüder. „Unbedingt ansehen!“ (Der Spiegel).

„Kurz und Gut“ heißt es dann ab 27.11., wenn das 12. KURZFILMWOCHENENDE beginnt. Das Publikum ist wie immer die Jury, wenn über 80 verschiedene „Kurze“ über die Leinwand laufen. Darunter wieder die „Beerenauslese“ der Internationalen Festivalpreisträger ...und Schwarzbräu stiftet den Publikumspreis.

Sicher die charmanteste „Sektion“ der FILMTAGE ist KINO VON MORGEN - Cinema of Tomorrow , hier treffen sich junge Filmmacher aus vielen Ländern um miteinander und von einander zu lernen und ihre eigenen Arbeiten einem neugierigen Publikum vorzustellen. Entdeckungen inbegriffen: Hans Christian Schmid (Crazy) hat hier vor Jahren seinen ersten Kurzfilm gezeigt.

Und wenn sich zu später Stunde im "Cafe Filmriss im Thalia" viele Sprachen mischen, unterschiedlichste Menschen sich angeregt unterhalten und bei Live-Musik von den (Film-) Abenteuern des Tages entspannen, dann sind die FILMTAGE in der Stadt.

Organisation und Festivalleitung:
Franz Fischer und Ellen Gratza


Timetable
Filmtage Augsburg 2003

23. Augsburger Kinderfilmfest/
Augsburg Children´s Film Festival:
23. November - 30. November 2003

17. Tage des unabhängigen Films/
Days of Independent Film:
24. November - 30. November 2003

12. Augsburger Kurzfilmwochenende/
Short Film Weekend Augsburg:
27. November - 30. November 2003

13. Internationales Symposium "Kino von Morgen"/
International Conference of Film Students "Cinema of Tomorrow":
24.11.- 30.11.2003


Filmtage Augsburg 2004 -
die Termine:

24. Augsburger Kinderfilmfest
21. November - 28. November 2004

18. Tage des unabhängigen Films

22. November – 28. November 2004

13. Augsburger Kurzfilmwochenende
25. November – 28. November 2004

14. "Cinema of Tomorrow"
Internationales Arbeitstreffen junger Filmstudenten und Filmemacher
22. November – 28. November 2004

Der Zuschauerpreis beim 12. Kurzfilmwochenende Augsburg geht an:

OPUS


Deutschland 2002, 15 Min., Farbe, 35 mm, Regie: Frieder Wittich, Produktion: HFF München

Der Kurzfimpreis wurde gestiftet von:


Der Gewinnerfilm
"23. Kinderfilmfest Augsburg"


Die Kinderjury prämiert "Tinke"

Begründung:

Tinke hat keine Eltern mehr. Sie sind einsam und krank im Ödland gestorben und deshalb lebt sie wild und allein im Wald. Dort wird sie von dem gleichaltrigen Hirtenjungen Larus gefunden. Er nimmt Tinke auf den Hof seines Herrn mit. Die Bäuerin will das Mädchen als Küchenhilfe behalten, mit dem Hintergedanken sie als lang erwünschte Tochter aufzunehmen. Doch Tinke will zu ihren Großeltern, die sie mit Hilfe eines Medaillons ihrer Mutter finden will.

Im Laufe der nächsten Tag befreundet sie sich mit dem schwer behinderten Sohn der Bäuerin an, den alle wegen seiner Größe und Kraft für gefährlich halten. All das sieht der geizige Bauer ungern und besteht darauf sie zum Landvogt und ins Arbeitshaus zu schicken. Mit Hilfe des Landvogtes findet man ein älteres Ehepaar, die einen Gutshof besitzen und deren Tochter im Streit weggelaufen ist um einen jungen Mann aus armen Verhältnissen zu heiraten. Sind das Tinkes Großeltern?

Stur weigert sich der Gutsbesitzer Tinke als Enkelkind zu akzeptieren und fordert viele Streitereien heraus. Erst als er das Medaillon sieht, erlaubt er Tinke auf seinen Hof zu kommen. Doch sie entscheidet sich für das Leben bei der armen Familie ihres Vaters, die sie herzlich und unvoreingenommen aufgenommen haben.

Alle Schauspieler haben sehr überzeugend gespielt. Beispielhaft nenn wir hier das wölfische Knurren der Hauptdarstellerin Sarah Juel, das immer anzeigt, dass sie wütend ist und bereit dazu, denjenigen anzugreifen, der ihr in die Quere kommt. So eine Situation koste den Bauern schon einmal beinahe seine Nase.

Wunderschöne Landschaftsbilder und eine Musik, die die Einsamkeit und Traurigkeit der Personen unterstreicht, sind uns aufgefallen. Besonders aber die Handlung hat es uns angetan. Sie ist sehr glaubwürdig und realistisch.

Gut dargestellt wird der Kontrast zwischen Arm und Reich. Tinkes Leben ändert sich grundlegend, als sie von der dreckigen Holzhütte im Ödland auf den einfachen Bauernhof und dann in das Gutsschloss zieht. Aber wo sie auch ist, sie folgt immer ihren Gefühlen. So wird auch ihr Umgang mit einem geistig behinderten Menschen sehr ergreifend dargestellt. Damit regt der Film stark zum Nachdenken an. Doch auch Humor, Unterhaltung und Spannung kommen nicht zu kurz.

Der Film ist einfach total ergreifend. Darum wurde er von uns als bester Film der Kinderfilmprogramms ausgewählt.
Zwar läuft der Film am 24.12. in der ARD. Dennoch finden wir es schade, dass er keinen Verleih gefunden hat, der ihn in die Kinos bringen will. Wir wollen dort ehrliche Geschichten sehen, Geschichten zum Lachen, zum Weinen und zum Nachdenken, Geschichten wie eben Tinke.

Wir wollen in diesem Zusammenhang noch zwei Filme hervorheben, die auch keinen Kinoverleih gefunden haben, bei uns aber auf Platz zwei und drei der Jurywertung landeten: Auch Elina (Platz drei) erzählt von einem starken Mädchen, das sich durchsetzen muss, hier gegen eine hartherzige Lehrerin, die nur ihre Regeln im Kopf hat. Wir konnten uns in die Personen gut hineinversetzen und fanden die Geschichte aus Nordschweden sehr gelungen und äußerst interessant. Wir fanden es toll, dass der Film zeigt, wie ein Mädchen mit ihrer Zielstrebigkeit und Ehrlichkeit auch Erwachsene von ihren Fehlern überzeugen kann.

Platz zwei belegte "Wer küsst schon einen Leguan’. Dass hier ein Tier – der Leguan Mickey – symbolisch für die Gefühle des Hauptdarstellers stand, fanden wir sehr einfallsreich. Eine unserer Lieblingsszenen war, als die zwei menschlichen Hauptdarsteller – gefilmt in Vogelperspektive - auf dem Dach eines Hochhauses lagen und sich dort näher kamen. Am 1.1.2004 läuft der sehenswerte, lehrreiche, spannende und realistische Film im Kinderkanal. Schauen Sie ihn sich alle an. Trotzdem wünschen wir uns auch, dass dieser Film eine Chance auf einen Kinoverleih bekommt.

Die Kinderjury
Neusäßer Justus-von Liebig-Gymnasium
Klasse 7b

Kontaktinformationen

Filmbüro Augsburg

Schroeckstr. 8
D-86152 Augsburg

Tel.: 0821 / 15 30 78
Fax.: 0821 / 15 55 18

e-mail:
filmbuero@t-online.de

Wir helfen Ihnen gerne weiter!

 

13. Internationales Symposium Kino von Morgen Augsburg 22. Augsburger Kinderfilmfest 12. Kurzfilmwochenende Augsburg 17. tage des unabhängigen Films