| Michael
Moore - seine Filme
Das Filmbüro Augsburg präsentiert im Rahmen
der Filmtage Augsburg die Werkschau von Michael Moore
- dem Enfant terrible der amerikanischen Filmindustrie!
Bereits sein erster Film "ROGER
& ME" (1989)
hat Markenzeichen gesetzt:
>> ZU SEHEN AM
Mo, 24.11. - 18.00 Uhr im Thalia
Do, 27.11. - 17.00 Uhr im Thalia
"Selbst arbeitslos geworden,
nimmt er darin den Chef von General Motors, Roger Smith,
ins Visier, nachdem GM Ende der Achtzigerjahre ihre
Werke in Moores Heimatstadt Flint trotz hoher Gewinne
geschlossen und 30 000 Arbeitsplätze gestrichen
hatten. Flint ist nicht irgendeine beliebige Produktionsstätte:
Hier schlug 1908 die Geburtsstunde des Autokonzerns,
und hier entstand auch die amerikanische Arbeiterbewegung.
Moore begleitet das Sterben seiner Stadt mit der Kamera,
nachdem die Produktion in das Billiglohnland Mexiko
verlagert wurde. Viele EinwohnerInnen haben die Stadt
verlassen, um sich anderswo einen neuen Lebensunterhalt
zu suchen. Die Möglichkeit billigeren Produzierens
war und ist für Moore kein hinreichender Grund,
die Existenz so vieler Familien aufs Spiel zu setzen,
und so versucht er auf seine ihm eigene Weise, zum Präsidenten
von GM vorzudringen und ihn mit den verheerenden Konsequenzen
dieser Entscheidung zu konfrontieren." (cinema-muenster.de)
Mit dieser Mischung aus skurriler Komödie und tragischer
Dokumentation über die Schließung eines General
Motors Werks in Michigan wurde der Filmemacher Michael
Moore zum sozialen Gewissen Amerikas.
USA 1989 · Regie
und Buch Michael Moore · Kamera Chris Beaver,
John Prusak, Kevin Rafferty, Bruce Schermer ·
Mit James Bond, Pat Boone, Rhonda Britton, Anita Bryant,
Karen Edgely, Bob Eubanks, Ben Hamper, Dinona Jackson
u.a. · ab 12 J. · engl. OmU · 91'
“TV Nation“
(1994/1995)
>> ZU SEHEN AM
So, 30.11. - 14.00 Uhr im Stadtwerkesaal
Nach den Riesenerfolg
von „Roger und Me“ bekam Michael Moore seine
eigene Fernsehshow. Und was für eine: Höhepunkt
war „ Crackers, the Corporate Crime Fighting Chicken”,
das Hühnchen das die Rechte der Verbraucher schützt.
"CANADIAN BACON"
(1995) ist eine Satire auf
die US-amerikanische Gesellschaft und deren führende
Repräsentanten.
>> ZU SEHEN AM
Mi, 26.11. - 17.00 Uhr im Thalia
"Der Low-Budget-Spielfilm des
Oscarpreisträgers Michael Moore aus dem Jahre 1995
nimmt vieles vorweg, was später in seiner Dokumentation
Bowling for Columbine oder in seinem Buch Stupid White
Men konkret angegriffen wird.
Die Protagonisten: ein großindustrieller Vorsitzender
einer Waffenfirma, der leicht mit Charlton Heston verwechselt
werden könnte, ein US-Präsident, bei dem man
nur schwer die Züge des Bush-Clans übersehen
kann und ein Held namens Boomer, der alle Vorurteile
des dummen amerikanischen Kleinstadtpatrioten erfüllt.
Die Story ist durchsichtig und leicht erzählt.
Die Übertreibungen dagegen sind angesichts der
heutigen Realität oft verblüffend real. Damit
die Umfrageergebnisse des Präsidenten besser werden,
müssen z. B. die Ängste und Neurosen der Wähler
geschürt werden, denn nur ein klares Feindbild
evoziert das Zusammenrücken der Wähler hinter
ihrem Präsidenten. Nach der Überwindung des
Kalten Krieges wollen die Russen bei einer abgesprochenen
Neuauflage aber nicht mehr mitspielen, also benötigt
man neue Mitspieler im Herbeiführen von Konflikten.
Nachdem alle alten Feindbilder ausfallen, da tot (Khomeini,
Breschnew), kommt der Präsidentenberater auf die
Idee, einen neuen Kalten Krieg mit Kanada zu provozieren.
Wer Bowling for Columbine kennt, dem ist klar, dass
auch hierbei wieder Unterschiede der Mentalitäten
zwischen der US-Gesellschaft und der kanadischen Gesellschaft
zu Tage treten. Während sich unter Führung
Boomers eine ultrapatriotische, mit Feuerwaffen hochgerüstete
Bürgerwehr gründet, heißen die kanadischen
Behörden die "Wilden" aus dem Süden
höflich willkommen..." (Internationale Filmtage
der Menschenrechte)
USA 1995, 95 Min., OF;
Regie/Director, Drehbuch/Screenplay: Michael Moore;
Kamera/Cinematography: Haskell Wexler
Darsteller/Cast: John Candy, Alan Alda, Rhea Perlman
u. a.; Produktion/Production: Maverick Picture Company
Mit "THE
BIG ONE" (1997) geht
er auf eine Tour d'horizon durch die Verheerungen liberaler
Wirtschaftspolitik in den USA.
>> ZU SEHEN AM
Di, 25.11. - 17.00 Uhr im Thalia
Weitere Sondervorstellung:
Do, 27.11. - 17.00 Uhr, Savoy
Als geborener Stand-up-Komiker
entdeckt er in der bitteren Wirklichkeit stets das Groteske
und zieht mit unerschütterlichem Optimismus gegen
dieManagerkultur zur Feld...
''Stilistisch Roger & Me ähnelnd, geht The
Big One über die Geschichte einer einzelnen Stadt
hinaus, zielt unter die Gürtellinie des sog. 'wirtschaftlichen
Aufschwungs' und kommt zu einer ganzen Reihe komischer
und niederschmetternder Resultate… wie z.B. die
ökonomische Lehrstunde in Centralis (Illinois),
wo Moore darüber aufgeklärt wird, daß
der Süßwaren-Hersteller Payday Arbeitskräfte
entläßt, weil sie zu produktiv gearbeitet
hatten; oder die bizarre Musik-Einlage mit Rick Nielson
von der Gruppe 'Cheap Trick' in Rockford, jener Stadt,
die offiziell als der 'schlimmste Wohnort' innerhalb
der USA bezeichnet wird; ein Gespräch mit einem
kalifornischen Häftling, dessen Aufgabe es ist,
den Telefonservice der Fluggesellschaft TWA zu betreuen;
und schließlich ein Gespräch mit einer der
ganz großen Nummern unter den Wirtschaftsbossen,
Phil Knight von 'Nike', laut Moores literarischem Bestseller
'Downsize This!' einer der größten organisierten
Kriminellen Amerikas.'' (Internationales Forum des jungen
Films)
USA 1989 ·
Regie und Buch Michael Moore · Kamera Chris Beaver,
John Prusak, Kevin Rafferty, Bruce Schermer ·
Mit James Bond, Pat Boone, Rhonda Britton, Anita Bryant,
Karen Edgely, Bob Eubanks, Ben Hamper, Dinona Jackson,
Timothy Jackson, Tom Kay, Michael Moore, Kaye Lani Rae
Rafko, Ronald Reagan, Fred Ross, Robert Schuller, George
Sells u.a. · ab 12 J. · dF · 91'
In "BOWLING
FOR COLUMBINE" (2002)
rechnet Michael Moore mit dem Waffenfetischismus seiner
Landsleute ab...
>> ZU SEHEN AM
Mo, 24.11. um 17.30 im Thalia

Mit lakonischem Zynismus und beißendem
Witz geht Regisseur Moore in Bowling For Columbine auf
eine wahnwitzige Reise in das Herz Amerikas. Michael
Moore porträtiert mit bewegender Emotionalität
und mitunter feuilletonistischen Volten voll absurder
Komik eine Nation zwischen Waffenfetischismus und angstbesetzter
Paranoia. Ein Volk mit dem Colt im Anschlag für
die permanente Selbstverteidigung.
So lässt er zwei Opfer von Littleton – einer
querschnittsgelähmt, der andere invalide mit einer
inoperablen Kugel in Aortanähe – in einem
symbolischen Akt die in ihren Körpern steckenden
Kugeln an die Supermarktkette K-Mart zurückgeben,
wo die Täter ihre Munition kauften und konfrontiert
Hollywood-Ikone und Waffenaktivist Charlton Heston,
den Vorsitzenden der NRA (National Rifle Association)
mit dem Bild eines sechsjährigen Mädchens,
das von einem gleichaltrigen Mitschüler erschossen
wurde.
Ausgezeichnet mit dem Oscar!
USA / Kanada / Deutschland 2002 - Regie: Michael Moore
- Darsteller: Michael Moore, Charlton Heston, Marilyn
Manson, George W. Bush, Dick Clark, John Nichols, Chris
Rock, Arthur A. Busch, Barry Galsser - Prädikat:
besonders wertvoll - FSK: ab 12 - Länge: 119 min.
Moores nächstes Projekt "FAHRENHEIT
9/11" versucht die
Frage zu klären, weshalb die USA das verhasste Ziel
von Terroristen geworden sind, inwiefern George Bushs
Vater zur Familie von Osama Bin Laden in Beziehung stand
und wie die Bush-Regierung die Tragödie des 11. September
für eigene Zwecke ausnutzt.... Der Film soll für
das Filmfestival in Cannes 2004 fertiggestellt sein. (moviefans.de)
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