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ZU SEHEN AM
Sa, 29.11. - 21.00 Uhr im Savoy
Eigentlich sind die Ulmans eine Familie aus der Mittelschicht,
wie es sie überall auf der Welt gibt. Doch nach
dem plötzlichen Tod des Vaters geraten Dafna und
ihre vier Kinder neben ihrem Schmerz auch noch finanziell
in Bedrängnis. Jeder reagiert verschieden auf diese
Situation: Die 5jährige Tochter Bar hat Angst vor
ihrem Tag im Kindergarten. Ihr zehn Jahre alter Bruder
will den Weltrekord in einer Disziplin brechen, bei
der es offenbar darum geht, sich in leere Swimmingpools
zu stürzen. Indessen hat der älteste der Ulman-Söhne
die Schule hingeschmissen und verteilt in einem Mäusekostüm
Flyer in der Stadt. Die 17jährige Maya hingegen
schwankt zwischen Wut und Schuldgefühlen... Ohne
Sentimentalität, dafür mit einem sicheren
Gespür für die Absurditäten des Alltags,
beschreibt Nir Bergmann in seinem ersten abendfüllenden
Spielfilm das aus der Bahn geratene Leben einer israelischen
Familie - ein bewegendes Drama über die Zerbrechlichkeit
des Glücks.
Tokyo International Film Festival 2002: Best Film
Israeli Academy Awards 2002: Best Picture, Best Director,
Best Script
Jerusalem International Film Festival 2002: Best Feature
Film, Best Script
Palm Springs Film Festival 2003: John Schlesinger Filmmaker
Prize for Outstanding Debut Feature
Berlin 2003: Publikumspreis, Preis CICAE, Ökumenischer
Preis
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