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ZU SEHEN AM
Do, 27.11. - 21.30 Uhr im Thalia
So, 30.11. - 18.00 Uhr im
Mephisto
So, 30.11. - 21.00
Uhr im Savoy
17 Jahre nach dem Meisterwerk „Der Untergang des
amerikanischen Imperiums“ versammelt Regiezauberer
Denys Arcand seine damaligen Helden erneut vor der Kamera
– und sie erweisen sich zwar als alternde, dennoch
überaus virile Herrschaften: Weil der ehemalige
Geschichtsprofessor und Sozialist Rémy demnächst
den Folgen seiner Krankheit erliegen wird, eilen der
ignorante Yuppie-Sohn Sébastien, sowie Exfrau
und Exgeliebte an dessen Krankenbett. Sébastien,
vom Vater „Prinz der Barbaren“ genannt,
zieht sich ob seines kapitalistischen Lebenswandels
zwar täglich dessen Schimpftiraden zu, ermöglicht
Rémy jedoch durch die Beschaffung einer täglichen
Heroin-Dosis und anderer Annehmlichkeiten einen entspannten
Abgang.
Arcands zwerchfellerschütternde und dennoch zu
Herzen gehende Familienfabel ist Weltgeschichte „put
in a nutshell“. Der Publikumshit der Filmfestspiele
in Cannes erhielt zwei Auszeichnungen für das Beste
Drehbuch (Denys Arcand) und die Beste Darstellerin (Marie-Josée
Croze). Paris Match verlieh dem Film darüber hinaus
noch augenzwinkernd die „Palme de l’émotion“.
Bei den 20. Französischen Filmtagen Tübingen/Stuttgart
2003 erhielt der Film den "Preis der Jugend-Jury".
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Filmwebsite
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