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ZU SEHEN AM
So, 30.11. - 17.00 Uhr im Thalia
Islamistischer Terrorismus in Algerien. Gezeigt wird
die ganze Brutalität des Terrors - und dabei ohne
jede spektakuläre Übertreibung, ja mit der
äußerst möglichen Diskretion, einer
Diskretion allerdings, die die humanistische Aussage
des Films umso klarer hervortreten lässt. Dieser
erste Spielfilm von Yamina Bachir-Chouikh könnte
künstlerisch und technisch kaum überzeugender
sein. So ist er denn auch in den zurückliegenden
eineinhalb Jahren mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet
worden - u.a. in Amiens, Marrakech, Namur, Québec
und nicht zuletzt durch seine Auswahl als Beitrag zu
der renommierten Kategorie "Un certain regard"
in Cannes 2003.
Es ist leider so, daß unser Blick auf das gegenwärtige
algerische (Exil-)Kino fast magisch von Filmen angezogen
wird, die sich mit islamistischem Terror auseinandersetzen
(im Gegensatz zum algerischen Film der 70er und 80er
Jahre). Der Film von Yamina Bachir Chouikh stellt das
Problem - und im Hintergrund vielfältige Lebensverhältnisse
und Reaktionen - aus der Perspektive der Frau dar. Gezeigt
wird die ganze Brutalität des Terrors - und doch
ohne spektakuläre Übertreibung, ja mit der
äußerst möglichen Diskretion, einer
Diskretion allerdings, die die menschliche Aussage des
Films umso deutlicher hervortreten lässt. Dieser
erste Spielfilm von Frau Bachir Chouikh könnte
künstlerisch und technisch kaum überzeugender
sein. So ist er denn auch in den zurückliegenden
eineinhalb Jahren mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet
worden - u.a. in Amiens, Marrakech, Namur, Québec
und schließlich durch eine offizielle Benennung
in Cannes 2003 in der Kategorie "Un certain regard".
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