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Filmtage Augsburg 2003

17. Tage des unabhängigen Films/
Days of Independent Film:
24. November - 30. November 2003

Pupendo
Die Tschechische Antwort auf
Good Bye, Lenin.

„Irgend jemand muss sich halt opfern und mit dem Regime schwimmen, damit die Dinge in unserem Land vielleicht doch noch besser werden.“ Bis heute ist dieser Spruch aus den letzten Jahren der kommunistischen Zeit der tschechischen Bevölkerung präsent geblieben. Was den Opportunisten als Entschuldigung diente und für die Kritiker Realsatire darstellte, ist der rote Faden der Komödie „Pupendo“, der vierte Spielfilms des tschechischen Regisseurs Jan Hrebejk.

Tschechien um 1984: Alles dreht sich um zwei Familien, deren Mitglieder Hrebejik zu satirischen Abbildern der Opportunisten und der Regimekritiker überhöht. Der von der Prager Kunsthochschule weggewiesene Bedrich Mára darf seinen Lebensunterhalt mit der Herstellung von ramschladentauglichen Porzellan-Sparschweinchen bestreiten. Zusammen mit seiner Frau Alena und den Söhnen Matej und Bobeš übt er passiven Widerstand oder führt, wenn die staatliche Versicherung für Sturmschäden gerade stehen soll, obwohl es gar keinen Sturm gab, die Obrigkeit mit einer fulminant absurden Argumentationskette an der Nase herum. Das gesellschaftliche Gegenstück zu den Máras ist die Familie von Schulrektor Mila Brecka, der seine Kritik am System nur unter der Bedingung zu Papier bringt, dass das Schriftstück hinter einem Wandmosaik einzementiert wird, damit erst zukünftige Generationen seine angeblich wahre Gesinnung ausgraben dürfen.

Hrebejiks vorangegangene Filme „Pelíšky“ (Gemütliche Nischen), eine in der Zeit des Prager Frühlings angesiedelte Komödie, und „Musíme si pomáhat“ (Wir müssen zusammenhalten) über Opportunismus und Rassismus unter der tschechischen Bevölkerung zur Zeit des Dritten Reichs zählen zu den tschechisch Kassenschlagern der letzten Jahre. „Pupendo“ - aus dem schabernackartigen Spiel mit einer Münze ergibt sich der Titel - dürfte die erste Komödie über die achtziger Jahre, die Zeit des „praktischen Sozialismus“, sein und erreichte bislang rund 800'000 Besucher.

Robert Richter © 2003

 

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Pupendo
Credits

Director: Jan Hrebejk
Director of Photography: Jan Malír
Screenwriter: Petr Jarchovský
Editor: Vladimír Barák
Cast: Bolek Polívka, Eva Holubová, Jirí Pecha, Jaroslav Dušek, Vilma Cibulková
Producer: Ondrej Trojan, Pavel Borovan
Sales: CT-Telexport
Czech Republic 2003, 123 min.

A bittersweet comedy set just prior to 1984, during the era of 'practical socialism'. For political reasons, Bedrich Mára has had to give up teaching at Prague's Academy of Art. He is not allowed to exhibit and has been pushed to the sidelines of interest and lucrative commissions. He and his ceramicist wife and two sons live in a small apartment on the outskirts of Prague. Míla Becka, the school principal, and his family stand in stark contrast to the Máras. Comrade Míla and his ambitious wife, Bedrich's fellow student from the Academy, have gone with the socialist flow for years. They find justification for their behavior in the usual words: 'Someones got to swim along with them to make things better; someones got to make that sacrifice!'

Source: Czech Film Center






Pupendo
Filmdaten

Regie: Jan Hrebejk
Kamera: Jan Malír
Drehbuch: Petr Jarchovský
Schnitt: Vladimír Barák
Darsteller: Bolek Polívka, Eva Holubová, Jirí Pecha, Jaroslav Dušek, Vilma Cibulková
Produzent: Ondrej Trojan, Pavel Borovan
Sales: CT-Telexport
Tschechien 2003, 123 Min.

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