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ZU SEHEN AM
Sa, 29.11. - 20.00 Uhr im Savoy
Tracy (Evan Rachel Wood) ist 13 und ein glücklicher
Teenager. Ihre Mutter Mel (Holly Hunter) liebt sie,
ihr Bruder Mason (Brady Corbert) toleriert sie, ihre
Lehrer schätzen sie.
Doch mit dem Beginn der Junior High School ändern
sich ihre Werte. Das smarte, noch kindlich wirkende
Mädchen empfindet sich als braven Streber und will
viel lieber als cool, sexy und furchtlos wahrgenommen
werden. So wie Evie (Nikki Reed), das gleichaltrige,
aber viel erfahrenere, von den Jungs umschwärmte
Supergirl der Schule.
Um sie und ihre In-Clique zu beeindrucken, stylt sich
Tracy um und beschert Evie durch gestohlene Kreditkarten
einen traumhaften Shopping-Tag. Von nun an sind die
beiden Teens unzertrennlich.
Fasziniert ahmt Tracy nach, was ihr Vorbild vorlebt.
Entdeckt Drogen, den Reiz von Piercings, die Macht über
Jungs und schließlich das Geheimnis des Sex. Mitgerissen
vom Rausch unbekannter Gefühle und Erfahrungen,
verliert Tracy mehr und mehr jede Bodenhaftung. Sie
stürzt in der Schule ab, rebelliert gegen das chaotische
Leben ihrer allein erziehenden Mutter, die sie zwar
liebt, deren Lebensweise sie aber verachtet. Hilflos
muss Mel zusehen, wie Vertrauen durch Entfremdung verdrängt
wird und wie ihr Tracy immer mehr entgleitet. Für
beide wird das Erwachsenwerden zur schmerzlichen Erfahrung,
die bei Tracy – durch Evies Einfluss zur Selbstzerstörung
führen wird, wenn niemand sie aufhält …
Weit entfernt vom märchenhaft-poppigen Partykosmos
vieler Teenagerfilme brilliert DREIZEHN – ES PASSIERT
SO SCHNELL mit seltener Authentizität und Leidenschaft.
Der Film zeigt die Veränderung der Erlebenswelt,
den Taumel der Gefühle und schließlich auch
die Hilflosigkeit, die Teenager und Eltern in der Pubertät
erfahren. Das Regiedebüt von Catherine Hardwicke
ist ein ehrliches, kompromissloses Porträt über
den Rausch und den Schockzustand der Pubertät.
Realistisch in Milieu und Stimmung,
mitreißend in den Darstellungen von Jungstar Evan
Rachel Wood („Zauberhafte Schwestern“),
Oscarpreisträgerin Holly Hunter („Das Piano“)
und Newcomerin Nikki Reed, die im Alter von 14 Jahren
nach eigenen Erfahrungen am Drehbuch mitschrieb.
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