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Grußwort
des Oberbürgermeisters
der Stadt Augsburg
zu den Filmtagen Augsburg 2005
Man könnte fast von der „Augustale“ sprechen:
Die Filmtage Augsburg, mittlerweile bestehend aus dem
Dreigestirn Kinderfilmfest, Tage des Unabhängigen
Films und Augsburger Kurzfilmwochenende, |
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sind mit ihren zum Teil schon fast ein Vierteljahrhundert
bestehenden Sektionen fester Bestandteil der Augsburger Stadtkultur,
fester Begriff auch international für Film-Qualität
und ein Markenzeichen unserer Stadt.
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Augsburg ist eine alte
Stadt mit Neugier aufs Neue. Der Film ist zwar kein brandneues,
aber ein noch immer faszinierendes Medium. |
Die Filmkunst verpflichtet dazu, Neues
zu wagen, neue Wege, neue Ausdrucksformen zu suchen –
Bert Brecht, großer Sohn unserer Stadt, tat es auch.
Augsburg ist also ein ideales Forum nicht nur für Literatur
(ich erinnere an unsere großen Zyklen), sondern auch
für Filmkunst.
Dieses Neue vorzustellen, ist ein besonderes Anliegen der
Filmtage Augsburg. Schwerpunkt ist in diesem Jahr das Thema
„Europa – Bilder einer alten Welt“. Dabei
geht der Blick freilich auch über Europa hinaus, z. B.
nach Israel und in den Iran, Europa wird im Zusammenhang mit
der übrigen Welt gesehen – wie es auch in Augsburg
immer schon geschah.
Der Film braucht engagierte Menschen, die ihn machen, und
solche, die ihn anschauen. Dieses Festival ist somit auch
eine Art Markt, auf dem sich Produzenten, Regisseure, Schauspieler
und „Kunden“ begegnen und sich kennenlernen. Ein
Markt in besonderem Maße auch durch die Zusatzveranstaltung
„Cinema of Tomorrow“, auf der sich junge Filmschaffende
aus aller Welt zum Meinungs- und Ideenaustausch treffen. Gerade
solche Begegnungen sind notwendig. Viele Künstler, die
ihre ersten Werke hier vorgestellt haben, sind inzwischen
schon arriviert. Und für manche war Augsburg die Startbasis
zu internationalem Erfolg.
Ich danke allen, die dieses Festival veranstalten und organisieren,
namentlich seinem Motor Franz Fischer. Ich danke den Förderern
– die Stadt Augsburg ist hier nicht allein gelassen,
auch der Freistaat Bayern und der Bund helfen mit -, den weiteren
Sponsoren und natürlich allen, die hier ihre Filme vorstellen,
und dem Publikum, das sich ihnen stellt – mit Interesse,
Begeisterung und hilfreicher Kritik.
Ich bin davon überzeugt, dass auch von den
diesjährigen Filmtagen Augsburg wieder wichtige Impulse
für die Zukunft des Kulturgutes Film ausgehen. Allen
Cineasten, Gästen und Besuchern wünsche ich erlebnisreiche
Filmtage, viele interessante Begegnungen und Gespräche
und einen nicht weniger erlebnisreichen und angenehmen Aufenthalt
in unserer Stadt.
Dr. Paul Wengert
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Grußwort zum Kinderfilmfest
Augsburg 2005
von Sieghard Schramm
Schul- und Bildungsreferent der Stadt Augsburg |
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Mit zehn Kinderfilmen aus zehn verschiedenen
Ländern mit Produktionen u.a. aus Russland,
Spanien und den Philippinen präsentiert das 24. Augsburger
Kinderfilmfest den Besucherinnen und Besuchern ein so buntes,
internationales Programm wie selten zuvor. Viele der ausgewählten
Kinderfilme sind lustig und spannend, einige führen uns
Zuschauer aber auch zu ernsten Themen. Die Lebenswelten anderer
Kinder kennenzulernen, trägt dazu bei, die eigene besser
wahrzunehmen.Kinderfilm im Kino ist also nicht nur einfache
Unterhaltung, sondern schafft den Kindern durch das kollektive
Filmerlebnis eine gemeinsame Projektionsfläche für
ihre Gefühle, Wünsche und Träume und macht
damit den kommunikativen Wert von Filmen erlebbar.Deshalb
wende ich mich an dieser Stelle in meiner Funktion als Schulreferent
der Stadt Augsburg an alle Lehrerinnen und Lehrer:
Nehmen Sie die Angebote des 24. Kinderfilmfests Augsburg wahr,
besuchen Sie mit ihren Schülerinnen und Schülern
die zahlreichen Vorstellungen und ergänzen Sie damit
Ihr pädagogisches Angebot! Ich wünsche allen kleinen
und grossen Zuschauerinnen und Zuschauern ein spannendes und
unterhaltsames und vielleicht auch lehrreiches Kinderfilmfest
in Augsburg.
Grußwort
zum Kinderfilmfest Augsburg 2005
von Dr. Konrad Hummel
Sozialreferent der Stadt Augsburg
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Das Augsburger Kinderfilmfest passt punktgenau
in unsere Stadt. Wo sich Familien aktiv an der
Gestaltung und dem Leben in unseren Kindertagesstätten
und Hortgruppen beteiligen, da muß ein Angebot, wie
das des Kinderfilmfestes auf fruchtbaren Boden fallen. Filme
aus aller Welt zeigen unseren Kindern, wie das Leben in anderen
Ländern aussieht und wie sich der Spielkamerad, aus der
Fremde hier bei uns fühlt. Filme können so ein Anstoß
zur interkulturellen Verständigung sein. Das Kinderfilmfests
ist deshalb ein wichtiger Baustein im Konzept einer modernen
Großstadt. Liebe Familien, nutzen Sie die Möglichkeit,
die das Kinderfilmfest bietet und reisen Sie in acht Tagen
um die Welt - ganz ohne Gepäck, nur mit offenen Augen
und Ohren!
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