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| Filmfest
Augsburg 2004 |
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24.
Augsburger Kinderfilmfest/
Augsburg Children´s Film Festival: Das
24. Augsburger Kinderfilmfest findet dieses Jahr vom So,
06.03. - So, 13.03.2005 statt. |
Misa
Mi
Die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft
zwischen einem Mädchen und einer Wölfin. (Ab
8 Jahre) Filmbeschreibung
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Ein stimmungsvolles Gefühlsdrama mit beeindruckenden
Naturbildern, ganz in der großen Tradition schwedischer
Kinderfilme.
Nach dem Tod ihrer Mutter zieht Misa zu ihrer Großmutter,
hoch in den nördlichsten Zipfel Schwedens. In den
dichten Wäldern, wo sie Trost und Zuflucht sucht,
freundet sie sich mit einer Wölfin an. Als Misa erfährt,
dass Jäger hinter dem wilden Tier her sind, entscheidet
sie sich, der Wölfin und ihren Jungen zu helfen.
Doch das ist einfacher gesagt als getan. Gut, dass sie
bald darauf den samischen Jungen Gustaf kennen lernt.
Samen nennt man eine nordische Volksgruppe, die ein Leben
im Einklang mit der Natur suchen und vorwiegend von der
Jagd und der Rentierzucht leben. Die Bekanntschaft mit
Gustav, aber auch die Annäherung an ihre Großmutter
und die Zuneigung zu den Wölfen hilft Misa, ihre
Trauer zu bewältigen. |
Misa
Mi Langfassung/ Filmkritik: |
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Als Misas Mutter stirbt, bricht für das 10-jährige
Mädchen eine Welt zusammen. Vollkommen unverständlich
ist ihr dann auch, wie schnell ihr Vater wieder heiratet.
Misa empfindet diese Entscheidung als Verrat an der
Vergangenheit und flüchtet zu ihrer Großmutter
ins stille, weite Lappland, die wilde Landschaft,
in der auch ihre Mutter aufwuchs. Die ersten Tage
sind schwer für das Stadtkind Misa, denn das
Leben auf dem Land ist dem Mädchen mehr als fremd.
Zwar lernt sie den lappländischen Jungen Gustaf
kennen, doch auch dieser verhält sich für
Misa mehr als befremdlich.
Eines Tages hört sie im einzigen Laden der Region
Gerüchte über einen gefährlichen Wolf,
der angeblich Vieh anfällt und reißt. Und
tatsächlich: Als sich Misa bei einem Spaziergang
im Wald verläuft, steht ihr plötzlich die
Wölfin gegenüber. Vollkommen fasziniert
folgt das kleine Mädchen der Wölfin, die
sie aus dem Wald, zurück zu ihrer Oma, führt.
So schließen die beiden „Freundschaft“
und bald entdeckt Misa, dass die Wölfin zwei
Junge hat.
Dies ist der Grund, weshalb sie verstärkt auf
Nahrungssuche gehen muss. Misa behält ihr Geheimnis
für sich. Nicht einmal ihrer Großmutter
oder dem beinahe gleichaltrigen Gustaf vertraut sie
es an. Als Wilderer angeheuert werden, um den Wolf
zu schießen, wird die Lage für Misa immer
schwerer. Eines Morgens findet sie die Wölfin
tot nahe ihrer Höhle auf. Sie beschließt,
von nun an selbst für die Jungen zu sorgen.
Gustaf aber findet Misa bei der Höhle. Als die
Wilderer schließlich auch noch Jagd auf die
jungen Wölfe machen sollen, schnappen Misa und
Gustaf sich diese und fliehen zu einem mystischen
Bergsee – einem See, an dem nach den Worten
der weisen Großmutter Gustafs die Grenze zwischen
den Lebenden und den Toten verläuft. Just in
dem Moment, in dem die Wilderer die Kinder und die
Wölfe finden, tauchen aber auch die Polizisten
mit Hubschraubern auf. Eigentlich waren sie auf der
Suche nach Misa, doch nun gelingt ihnen zudem die
Festnahme der Wilderer.
Während Misas Vater um seine Tochter bangt, muss
diese feststellen, dass sie am See nicht das findet,
wonach sie für die jungen Wölfe gesucht
hatte. Gustafs Großmutter, die nun neben Misa
am Bergsee auftaucht, erklärt ihr, dass den Jungen
jetzt nur noch ihr Vater helfen kann, sonst würden
diese sterben. Just in diesem Moment taucht ein Wolf
auf und die Jungen schließen sich ihm an. Auch
wenn Misa an dem See ihre Mutter nicht wiedersehen
durfte, so hat sie doch gelernt, den Mut nicht zu
verlieren und auch ohne ihre Mutter zu leben. Sie
folgt dem Beispiel der Wölfe und kehrt nach Hause
zurück zu ihrem Vater.
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Filmbüro Augsburg
Frau Ellen Gratza
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schwedische Filmplakat! |
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Misa
Mi Filmdaten |
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| Land:
Schweden 2003
Originaltitel: Misa Mi
Format: 35 mm
Länge: 83 min.
Regie: Linus Torell
Darsteller: Kim Jansson,
Lena Granhagen, Magnus Krepper, Per Nijlas Svensen Sara,
u.a.
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Misa
Mi Regie: Linus Torell |
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Geboren 1956
in Stockholm. Nach dem Studium arbeitet er seit 1994
für das schwedische TV, wo er einige der erfolgreichsten
Kinderprogramme entwickelte.
Misa Mi ist sein erster Kinofilm.
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