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| Filmfest
Augsburg 2004 |
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24.
Augsburger Kinderfilmfest/
Augsburg Children´s Film Festival: Das
24. Augsburger Kinderfilmfest findet dieses Jahr vom So,
06.03. - So, 13.03.2005 statt. |
Polleke
Vom Anderssein, dem Erwachsenwerden und der ersten Liebe.
(Ab 8 Jahre) Filmbeschreibung
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Literaturverfilmung: „Polleke“
basiert auf dem Jugendbuch „Wir alle für immer
zusammen“ - erschienen im Oetinger Verlag, Hamburg.
Ausgezeichnet mit dem Deutschen
Jugendliteraturpreis 2002.
Ein poetischer Film über kulturelle Unterschiede,
Toleranz und die Notwendigkeit, über den eigenen
Schatten zu springen.
Polleke ist mit Caro befreundet und liebt Mimoen, einen
marokkanischen Jungen, den sie kennt, seit sie denken
kann. Seine Familie ist gegen diese Freundschaft, denn
eine Hochzeit mit einem islamischen Mädchen ist schon
arrangiert.
Aber Polleke hat noch ganz andere Sorgen. Ihr Vater Spiek,
der von der Mutter getrennt lebt, hat viele Probleme und
ihre Mutter nichts Besseres zu tun, als sich ausgerechnet
in Pollekes Lehrer zu verlieben.
Mimoen muss sich von Polleke trennen, aber die beiden
treffen sich trotzdem heimlich. Dann ertappt Polleke ihre
beste Freundin dabei, wie sie Mimoen küsst, und das
Fass ist endgültig voll.
Interview "Kinder-und
Jugendfilmkorrespondenz" mit der Regisseurin Ineke
Houtman >> weiter
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Polleke
Langfassung/ Filmkritik: |
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Polleke ist elf und seit Jahren mit Mimoen befreundet,
der mit seiner Familie in der gleichen Vorstadtsiedlung
lebt wie sie. Mimoens Familie stammt aus Marokko,
und Polleke liebt ihn besonders wegen seiner schwarzen
Augen, die „wie die afrikanische Wüste“
sind. Mimoen und Polleke wohnen gegenüber und
wenn sie sich nicht gerade treffen, schicken sie sich
über eine selbstgebaute Seilanlage Post.
Doch bald taucht Mimoens Onkel auf und nichts soll
mehr so sein wie früher. Die Liebe zwischen Polleke
und Mimoen ist ihm ein Dorn im Auge, vor allem, weil
Mimoen bereits einem islamischen Mädchen versprochen
ist. Nicht nur, dass Mimoen jetzt Abstand von Polleke
nimmt, sein Vater kappt sogar die Seilanlage und Polleke
wird ein Stück weit klar, dass diese Kulturunterschiede
nicht einfach zu überwinden sein werden und die
Freundschaft zu Mimoen dadurch gefährdet ist.
Aber Polleke hat noch ganz andere Probleme. Ihr Vater
Spiek, den sie für einen großen Dichter
hält, ist schwer drogenabhängig und bereitet
Polleke immer wieder Sorgen. Er versucht sogar, die
Liebe Pollekes auszunutzen, indem er von ihr verlangt,
ihrer Mutter Geld zu entwenden.
Auch das Verhältnis zu ihrer Mutter ändert
sich, denn diese hat nichts Besseres zu tun, als sich
ausgerechnet in ihren Lehrer, Woulter, zu verlieben,
der sich fortan bei ihr zu Hause ausbreitet und der
Mutter sogar einen Heiratsantrag macht.
Den einzigen Trost in diesen schwierigen Zeiten findet
Polleke bei ihren Großeltern, die auf einem
Bauernhof auf dem Land leben. Zu ihnen zieht sich
das Mädchen immer wieder zurück, holt sich
Rat bei ihren Problemen und lässt sich vom Großvater
aus der Bibel vorlesen.
Als die Sommerferien nahen, überredet Polleke
ihren Vater Spiek zu einer Entziehungskur und setzt
gegen ihre Familie durch, dass sie ihn in die Klinik
begleiten darf. Dort verliebt sich Spiek in seine
Betreuerin und bricht mit ihr zu einer Selbstfindungsreise
nach Tibet auf. Mimoen ist inzwischen mit seiner Familie
nach Marokko gefahren, und Polleke fühlt sich
sehr alleine gelassen. Als Mimoen aus den Ferien zurück
kommt, bessern sich die Dinge keineswegs. Es hat den
Anschein, dass er nichts mehr von seiner alten Freundin
wissen will, und zu allem Überfluss erwischt
sie ihn auch noch im Keller, wie er gerade ihre Freundin
Caro küsst!
Nun ist Pollekes kleine Welt entgültig aus den
Angeln gehoben. Sie läuft zum Laden ihrer Mutter
und trifft dort Consuelo, die das Verhalten von Caro
und Mimoen nicht billigt und Polleke folgende Ratschläge
gibt:
Erstens:
Sieh’ ihn nicht mehr an und hör’
ihm nicht mehr zu!
Zweitens: Denk’ nicht mehr an ihn!
Drittens: Du brauchst jemanden anderen!
Ratschlag Nummer eins ist leicht gelöst, indem
Polleke Mimoen die Türe vor der Nase zuschlägt,
als dieser vorbeikommt um sich bei Polleke zu entschuldigen.
Nicht mehr an Mimoen zu denken gestaltet sich dermaßen
schwierig, dass Polleke sogleich zu Punkt drei übergeht
und sich fortan mit Tom trifft, der schon seit längerem
ein Auge auf sie geworfen hat.
Zusammen unternehmen sie Motorradtouren und dabei
hat Polleke genügend Zeit, Mimoens Aufmerksamkeit
zu erregen.
Es stellt sich letztendlich heraus, dass es etwas
gibt, was stärker ist als alles andere, und das
ist die Liebe. Mit ihrer Hilfe schaffen es Polleke
und Mimoen doch noch, wieder zueinander zu finden
und die Erwachsenen davon zu überzeugen, dass
Liebe auch Kulturunterschiede überbrücken
hilft.
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| Das
niederländische Filmplakat! |
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Polleke
Filmdaten |
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| Land:
Niederlande 2003
Originaltitel: Polleke
Format: 35 mm / 1:1,66
Länge: 95 min.
Regie: Ineke Houtman
Darsteller: Liv Stig,
Mamoun Elyounoussi, Halina Reijn, Daan Schuurmans, Frank
Lammers, u.a.
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Der Film im Kinderfilmfest Katalog (.pdf): [go]
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Polleke
Regie: Ineke Houtman |
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Ineke Houtman wurde 1956 geboren, studierte
Literaturwissenschaften und wechselte dann an die
NFTVA in Amsterdam, wo sie sich auf Kamera und Filmregie
spezialisierte.
POLLEKE ist ihr erster langer Kinofilm. Davor arbeitete
sie als Kamerafrau und als Regisseurin vorwiegend
von TV-Kinderproduktionen.
Interview "Kinder-und
Jugendfilmkorrespondenz" mit der Regisseurin
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Filmbüro Augsburg
Frau Ellen Gratza
Schroeckstr. 8
D-86152 Augsburg
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