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| Filmfest
Augsburg 2004 |
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24.
Augsburger Kinderfilmfest/
Augsburg Children´s Film Festival: Das
24. Augsburger Kinderfilmfest findet dieses Jahr vom So,
06.03. - So, 13.03.2005 statt. |
Station
4
Von der Lust auf Leben - ein ungewöhnlicher und ergreifender
Film!
(Ab 10 Jahre) Filmbeschreibung
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Großer
Preis der Jury, Filmfestival Rotterdam 2004.
Miguel, Izan, Dani und Jorge sind schlagfertig, frech,
wild – und sie haben Krebs. Gemeinsam leben die
15-jährigen auf der Station 4 des Krankenhauses.
Angeführt von dem liebenswerten Großmaul Miguel
wollen die vier durch Chemotherapie kahl gewordenen Freunde
nur eins sein: ganz normale Kids. Manch fieser Arzt wird
ausgetrickst, nächtliche Geheimtreffen organisiert
und die erste Liebe entdeckt. Heiße Rollstuhlrennen
sind heimliche Höhepunkte auf den sterilen Hospitalfluren
und mancher Streich wird ausgeheckt – trotz schlechter
Blutwerte.
Ohne Sentimentalität, dafür aber mit einem gehörigen
Schuss schwarzen Humor und einem fast beiläufigen
Realismus ist "Station 4" ein zutiefst bewegender
Film, der nicht umsonst in Spanien über eine Million
Zuschauer erreichte und dieses Jahr für den „Spanischen
Goya“ als „Bester Film“ nominiert war. |
Station
4 Langfassung/ Filmkritik: |
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Basierend auf dem autobiografischen Theaterstück
"The Bald Guys" (etwa "Die Glatzköpfe")
von Albert Espinosa, inszeniert der renommierte spanische
Regisseur Antonio Mercero ein bittersüßes
Drama über das Erwachsenwerden im Schatten einer
tödlichen Krankheit.
Eine Gruppe etwa 15-Jähriger lebt in einer eher
ungewöhnlichen Umgebung: im orthopädischen
Trakt eines Spitals. Die jungen Patienten haben eine
besondere Form von Krebs, ein so genanntes Osteosarkom.
Durch die Chemotherapie sind Miguel Angel, Izan, Dani
und Jorge vorübergehend kahl geworden. Von Ärzten,
Schwestern und anderen Spitalangestellten werden sie
daher scherzhaft „Glatzköpfe“ genannt.
Vom Schicksal hart getroffen, schaffen sie es nur
durch ihre unbändige Lebensfreude, ihr Leben
wieder in die Hand zu nehmen und es lebenswert zu
machen, damit sie ihrer Zukunft ins Gesicht blicken
können und um den Aufenthalt im Krankenhaus überhaupt
erträglich zu machen. Sie leben so, als wäre
der Mikrokosmos eines Spitals, der von Frauen und
Männern in weißen Kitteln dominiert wird,
eine völlig normale Umgebung für Heranwachsende.
Neben ihren täglichen speziellen Diäten
und Trainingseinheiten gibt es immer wieder neue PatientInnen
zu treffen, sich mit den Schwestern Scherze zu erlauben,
nächtliche Ausflüge durch die Korridore
zu unternehmen und Basketball-Matches z.B. gegen San
Pablo zu spielen.
Freundschaft und Gruppenzugehörigkeit sind wichtige
Faktoren im Leben jedes Heranwachsenden. Wenn die
Teenager-Jahre in Pyjamas und in den vier Wänden
eines Spitalzimmers verbracht werden, dann wird das
umso wichtiger. Ihre individuelle Identität haben
alle vier nicht aufgegeben. Jeder reagiert auf die
spezielle Situation, in der sie sich befinden, anders.
Und jeder von ihnen hat seine kleinen und größeren
persönlichen Probleme und seine ganz eigene Art
und Weise, damit umzugehen.
Miguel Angel zieht sich immer wieder in sich selbst
zurück, Jorge hat Angst vor der Diagnose, Izan
bekommt seine Prothese und Dani erlebt die erste Liebe
und alle damit verbundenen Nöte und Ängste...
Obwohl die Welt des Spitals natürlich ganz eigenen
Regeln, Hierarchien, einer eigenen Sprache und Wirtschaftlichkeit
gehorcht, bietet der Film letztlich auch eine Reflexion
der realen Welt. Im Spital gibt es gute und weniger
gute Menschen, wie Doktor Marcos bzw. Doktor Gallego.
Es gibt glückliche und bittere Momente, günstigen
Wind und Gegenwind. Der Humor ist die vitale Kraft,
die den „Glatzköpfen“ dabei hilft,
ihr Schicksal an- und es gleichzeitig in die Hand
zu nehmen. Leid kann sich durch Lachen auflösen,
ein Turnsaal kann sich in eine Diskothek verwandeln,
das Licht wird gedämpft und der Tanz kann beginnen!
Das ist die Lektion, die uns der Film erteilt: Das
Fest des Lebens geht weiter. (Quelle: Mediamanual)
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| Kontaktinformationen |
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| Falls
Sie Interesse an Schulvorstellungen oder Sondervorstellungen
haben:
Filmbüro Augsburg
Frau Ellen Gratza
Schroeckstr. 8
D-86152 Augsburg
Tel.: 0821 / 15 30 78
Fax.: 0821 / 15 55 18
e-mail:
filmbuero@t-online.de
Wir helfen Ihnen gerne weiter! |
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| Das
spansiche Filmplakat! |
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Station
4 Filmdaten |
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| Land:
Spanien 2003
Originaltitel: Planta
4°
Format: 35 mm
Länge: 100 min.
Regie: Antonio Mercero
Darsteller: Miguel Angel,
Juan José Ballesta, Luis Ángel Priego,
Gorka Moreno, u.a.
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/ Links zu
"Station 4": Pressebild
1 jpg-Format; 300 dpi; Farbe: [go]
Der Film im Kinderfilmfest Katalog (.pdf): [go]
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Station
4 Regie: Antonio Mercero |
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Geboren am 7. März 1936 in Lasarte,
Guipúzcoa, Baskenland, Spanien.
Sein Vater wurde im Spanischen Bürgerkrieg von
Anarchisten erschossen, als er sechs Monate alt war.
Später studierte er auf Wunsch seiner Mutter
Jus an der Universität von Valladolid, aber das
empfand er nie als seine wahre Berufung. Er
wollte immer gerne „Geschichten erzählen“.
Jeden Sommer kehrte er nach Lasarte zurück, um
dort Festivals und andere künstlerische Events
zu organisieren.
Nach Abschluss seines Jus-Studiums 1958 begann er
eine Regie-Ausbildung an der Escuela Oficial de Cine
de Madrid, an der er vier Kurzfilme drehte: LA OVEJA
NEGRA, PIS, LA MUERTA und TROTÍN TROTERAS.
Er schloss das Studium mit
dem Titel „Director de Cine“ im Jahr 1962
ab. Für seine erste professionelle Arbeit (LECCIÓN
DE ARTE, 1962) gewann er die Goldene Muschel beim
Festival von San Sebastián. Sein erster Versuch,
einen Langfilm zu
drehen (ESTÁ LLOVIENDO Y TE QUIERO, über
seine Kindheit im Baskenland, ein Film der auch Probleme
der Basken behandelt) scheiterte, weil er keine baskischen
Produzenten fand. Also drehte er zunächst weiter
Kurzfilme.
1963 konnte er dann beim Festival de Bordiguera (Italien)
seinen ersten Spielfilm (SE NECESITA CHICO) präsentieren.
Von 1966 bis 1970 drehte er für Spanische Fernsehen
Dokumentationen, ab 1970 auch Fiktionales. Mit LA
CABINA (1970) gewann er zehn nationale und internationale
Preise, darunter auch den Emmy 1973. Beim Festival
von Montreux wurde er ebenfalls ausgezeichnet (DON
JUAN, 1974). Zu seinen größten Erfolgen
zählen VERANO AZUL (1978) und FARMACIA DE
GUARDIA (1990).
Heute arbeitet er noch immer für Kino und Fernsehen
und wurde bereits vielfach ausgezeichnet. 1997 erhielt
er die Medalla de Oro a las Bellas Artes und 2003
hat ihm die Academia de televisión den Preis
„Toda una vida“ verliehen.Er hat sechs
Söhne, darunter Ignacio, der ebenfalls TV-Regisseur
ist.
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