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Afghanen flirten nicht

Deutschland 2004 - Regie: Jochen Frank - Kamera: Dietmar Ratsch
- Schnitt: Anna Weber - Musik: Jens Grötzschel - Fassung:
DigiBeta, deutsch - Länge: 74 min.
Regisseur Jochen Frank
wird die Filmtage Augsburg besuchen.
Afghanistan im Sommer 2003, ein Land irgendwo zwischen Krieg
und Frieden. Als Leiterin einer deutschen Hilfsorganisation
ist die Stuttgarterin Suzana Lipovac schon seit eineinhalb
Jahren in Kabul und Umgebung tätig.
Dort unterhält sie mit Mitteln des Deutschen Auswärtigen
Amtes sowie privater Spendengelder mehrere Notambulanzen,
um eine medizinische Grundversorgung in der zerstörten
Stadt zu gewährleisten.
Doch in den ländlichen Gebieten ist die Not oft noch
schlimmer. Um diesen Missständen entgegen zu wirken,
versucht die 35-jährige Managerin eine Ambulanz in der
Wüste südlich von Kabul, weit außerhalb der
Sicherheitszone der internationalen Schutztruppe, aufzubauen.
Keine leichte Aufgabe, und schon gar nicht für eine Frau.
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Auszeichnungen:
38. Internationale Hofer Filmtage
2004 Eastman Förderpreis für Jochen Frank und seinen
Film „Afghanen flirten nicht“.
Hintergrund:
Mich interessieren die Menschen, die Katastrophen, Tod und
Elend zu ihrem alltäglichen Umfeld, zu ihrem Beruf gemacht
haben. Ich möchte eintauchen in ihren Alltag, sie bei
ihrer Arbeit in einem fremden Land begleiten", sagt Jochen
Frank zu seiner Motivation als Dokumentarfilmer.
Autor und Regisseur Jochen Frank, Jahrgang 1974, stammt aus
Aschaffenburg und studiert seit 1999 an der Filmakademie Baden-Württemberg
Dokumentarfilm-Regie. Er arbeitet auch als Cutterassistent
und freier Cutter. "Afghanen flirten nicht" ist
seine Abschlussarbeit an der Akademie. Die Redaktion des Films
hatten Ebbo Demant und Redakteurin Stefanie von Ehrenstein.

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