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Filmtage Augsburg `05

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Bilder einer alten Welt

Tschechoslowakei 1972 - Regie: Dušan Hanák - Kamera: Alojz Hanúsek - Darsteller: Veronika Ralíková, Adam Kura, Juraj Michalík - Fassung: 35mm, OmdUt - Länge: 70 min.

Zu Gast in Augsburg: Dušan Hanák.

Ein Porträt alter Menschen aus den Regionen um Liptov und Orava.

Hanáks zweiter Langfilm ist inspiriert von fünf Fotoserien seines Mitarbeiters Martin Martincek. Sie zeigen Menschen, die am sozialen Rand der Gesellschaft, auf sich allein gestellt, überleben. Stille Helden des tristen Alltags.

Reminiszenzen und Ansichten der Vorgestellten werden unkommentiert mit den Rahmenbedingungen ihrer Umwelt verwoben. Die klug gewählte Musik verleiht den authentischen Bildern eine beinah sakrale Note, wodurch Originalität, innere Stärke und moralische Reinheit der Personen betont wird.










Hintergrund:

Der Film war jahrelang verboten und erlebte nach seiner Wiederaufführung in den 80er-Jahren einen weltweiten Siegeszug. Ein Meisterwerk der Filmgeschichte.

Der Streifen wurde inspiriert von Arbeiten des Fotografen Martin Martincek und des tschechischen Regisseurs Jan Švankmajer.

Pressestimmen:

Lassen wir uns nicht durch Äußerliches verwirren, niemand will hier über Armut sprechen, das sind Porträts von Menschen, die nicht betrogen haben, weil sie in ihrem Leben nicht nach sekundären Dingen gejagt, sich nicht erniedrigt haben. Sie sind wie gutes altes Wasser aus der Tiefe, das nur in Menschen gefunden werden kann, die ihre humane Dimension nicht verloren haben und frei geblieben sind.
Milan Rúfus

Der sehenswerte Dokumentarfilm über alte Menschen, die sich trotz der wechselvollen Geschichte ihrer Heimat innere Freiheit und natürliche Weisheit bewahrt haben, wurde 16 Jahre lang von der Zensur unter Verschluss gehalten.
Lexikon des Internationalen Films, Bd. 1

Der Film zeigt keine geschönten, sondern echte Bilder vom Leben. Dies festzustellen und zu honorieren blieb den Festivaljurys von Nyon, Montreal oder Los Angeles vorbehalten, die den Film zwischen 1988 und 1990 mehrmals auszeichneten. In Paris erhielt er 1989 den Felix für den besten Dokumentarfilm.
filmarchiv.at