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C[r]ook / Basta -
Rotwein oder Totsein

Österreich, Deutschland 2004 - Regie: Pepe Danquart -
Kamera: Carl-F. Koschnick - Darsteller: Moritz Bleibtreu,
Corinna Harfouch, Henry Hübchen, Josef Hader - Fassung:
35mm - Länge: 100 min.
Pepe Danquart („Höllentour“)
bietet kriminell-kulinarische Gustostückerln. Er wird
die Filmtage besuchen.
Im Titel „C[r]ook“
gehen die Wörter „Gangster“ und „Koch“
eine Symbiose ein – wer sich nun erwartet, dass er in
Pepe Danquarts Film Blutsuppe mit Hirn und Innereien vorgesetzt
bekommt, sollte lieber gleich das nächste Fastfood-Restaurant
aufsuchen.
In dieser schrägen Komödie werden hingegen ganz
subtile Rezepturen nach allen Regeln der hohen Kochkunst zubereitet.
Die Geschichte: Oskar (Henry Hübchen) hat versprochen,
an seinem Aggressionspotential zu arbeiten. Aber auch sonst
hätte sich Maria (Corinna Harfouch) in ihn verliebt.
Nun sind sie ein Paar, der Gangster, dessen große Leidenschaft
das Kochen ist, und die Psychotherapeutin, die glaubt, dass
man alle Probleme im Gespräch lösen kann. "Warum
lassen Sie nicht los und wir machen zusammen eine Atemübung?"
Manchmal hilft das ja. Aber nicht immer.
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Regie:
Pepe Danquart, geboren am 1. März 1955 in Singen/Hohentwiel,
1975-81 Studium der Kommunikationswissenschaften in Freiburg/Brsg.,
dort 1977 Mitbegründer des "Medienwerkstatt"-Kollektivs,
das mit radikalen Videos in gesellschaftliche Debatten eingreift.
Danquarts Kinofilme schildern oft Symptome der Gesellschaft:
"Paßt bloß auf" (1980), "Die lange
Hoffnung" (1984; spanische Bürgerkriegsveteranen),
"Geisterfahrer" (1986, Collage über die 68er),
"Phoolan Devi" (1993; eine indische Robin Hood),
"Schwarzfahrer" (1993; alltäglicher Rassismus;
Oscar als Bester Kurzfilm), "Nachsaison" (1996;
Bosnien-Krieg), "Heimspiel" (1999; Ost/West-Differenzen
beim Eishockey; Dt. Filmpreis), "Höllentour"
(2004; Tour de France). Auch Spielfilme: "Dädalus"
(1991), "Mörderinnen" (2001; TV), "Semana
Santa" (2002), "C(r)ook" (2004). Zwillingsbruder
des Regisseurs Didi Danquart. filmportal.de
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