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Filmtage Augsburg `05

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Darwin‘s Nightmare
Österreich, Frankreich, Deutschlad 2004 - Regie: Hubert Sauper - Kamera: Alexander Rieder - Darsteller: Dokumentation - Fassung: 35mm - Länge: 107 min.

In den sechziger Jahren wurde in den Viktoria See in Ostafrika eine fremde Fischart eingesetzt.

Der Nilbarsch, ein hungriges Raubtier, hat es innerhalb von drei Jahrzehnten geschafft, fast den gesamten Bestand der ehemals 400 Fischarten auszurotten.

Mit dem Effekt, dass es derzeit so einen Überfluss dieses fetten Fisches gibt, dass seine Filets in die ganze Welt exportiert werden. An den Ufern des größten tropischen Sees der Welt landen jeden Abend riesige Frachtflugzeuge, um am nächsten Morgen wieder in die Industrieländer des Nordens zu starten, beladen mit hunderten Tonnen frischer Fischfilets.

In Richtung Süden jedoch ist eine andere Ladung an Bord: Waffen. Für die unzählbaren Kriege im dunklen Herzen des Kontinents.

"Ein Film mit vielen Gesichtern: er ist beängstigender Alptraum und nüchterne Realität, mutiger Dokumentarfilm und emphatische Globalisierungskritik und vor allem eins: Atemberaubendes Kino. Weltkino." Wiener Filmpreis

 

Auszeichnungen:

Europäischer Filmpreis - Bester Dokumentarfilm
PRIX ARTE Bester europ. Dokumentarfilm 2004
Europa Cinemas - Jury Preis Venedig 2004
Wiener Filmpreis 2004
Montreal 2004 - Beste Dokumentation

Regie:

Hubert Sauper wurde in einem Tiroler Dorf in den österreichischen Alpen geboren. Er lebte in Großbritannien, Italien, den USA und seit zehn Jahren in Frankreich. Er studierte Regie in Wien an der Universität für Darstellende Künste und an der Université de Paris VIII und schloss sein Studium als Magister Artium ab.

Hubert unterrichtet in Europa und den USA. Seine letzten zwei Dokumentationen, bei denen er für Buch und Regie verantwortlich war, wurden mit zahlreichen internationalen Filmpreisen ausgezeichnet.

Pressestimmen:

Saupers Dokumentation ist analytisch eiskalt und warmherzig gleichermaßen. Auch ohne Michael Moore-Mätzchen gelingt die emotionale Wirkung, macht der Film traurig und wütend, nachdenklich und neugierig zugleich. Denn allem Elend zum Trotz wird er nie sentimental oder belehrend. Die Bilder sprechen für sich. Die Menschen ebenso: „Something is wrong“.
programmkino.de

Man sollte den Film sehen, um noch rechtzeitig zu bemerken, was wir aus unserer Welt machen. Ihn sehen, um noch rechtzeitig zu lernen, wie Entwicklungshilfe wirklich auszusehen hätte – auch wenn aus Mentalitätsgründen nicht alle Unterschiede zwischen der westlichen Welt und Afrika zu beheben sind. Ihn sehen, um zu begreifen, auf welcher Insel der Seligkeit wir in Europa – noch – leben. Gilden-Dienst

Behutsam und wohltuend wertneutral führt er Interviews mit den Menschen, lässt sie einfach sprechen, und sehr schnell bekommt der Zuschauer das Gefühl, dass hier verdammt viel schief läuft, doch dass niemand bereit ist, etwas gegen den Wahnsinn zu unternehmen, der mittlerweile so gut wie jeden Lebensbereich erfasst hat. kino-zeit.de

"Darwin's Alptraum" ist ein unglaublich interessanter und aufrüttelnder Dokumentarfilm, der sich auf überraschende und erfreuliche Weise von gewöhnlichen Auslandsdokumentationen abhebt und zurecht bereits mehrere internationale Filmpreise erhalten hat. filmszene.de