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Filmtage Augsburg `05

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Das Meer in mir /
Mar Adentro


Spanien 2004 - Regie: Alejandro Amenábar - Darsteller: Javier Bardem (Ramón), Celso Bugallo (Bruder José), Belén Rueda (Rechtsanwältin Julia), Mabel Rivera (Schwägerin Manuela), Lola Dueñas (Rosa), Tamar Novas (Neffe Javi), Clara Segura (Gené), Francesc Garrido (Marc), Joan Dalmau (Vater), José M. Pou (Vater Francisco) - Fassung: 35mm, OmdUt - Länge: 125 min.


Zu Gast: Lola Dueñas und Tamar Novas.

Ramón (Javier Bardem) träumt sich ins Meer, spielt mit Wellen und bestaunt die Farben - wann immer ihn die Fantasie losziehen lässt. Denn das Meer hat ihm sein Leben geschenkt.

Aber es hat es ihm auch wieder genommen. Vor 27 Jahren hatte er einen Unfall, als er in dieses Meer sprang - seither ist er querschnittsgelähmt, ist sein Körper gestorben. Nur den Kopf, die Augen, den Mund kann er bewegen. Und den Hals ein wenig drehen. Und seit 27 Jahren möchte er, dass auch sein Kopf sterben kann.

Er fühlt sich zum Leben verdammt. Aber für den Tod würde er Hilfe brauchen - und die versagen ihm Staat und Kirche.


 


Auszeichnungen:

Bei den 61. Filmfestspielen von Venedig wurde der Film mit dem Silbernen Löwen (Großer Preis der Jury) und Javier Bardem mit dem Darstellerpreis ausgezeichnet. Auch beim Europäischen Filmpreis 2004 wurde Bardem für seine darstellerische Leistung geehrt und erhielt den Preis als Bester Europäischer Schauspieler. Alejandro Amenábar gewann in der Kategorie Bester Europäischer Regisseur.

Ausgezeichnet mit dem Golden Globe als bester fremdsprachiger Film

Zudem erhielt der Film einen Oscar als Bester Fremdsprachiger Film.

In Spanien avancierte DAS MEER IN MIR zum absoluten Publikumsliebling und begeisterte dort bis heute schon mehr als vier Millionen Zuschauer.


Hintergrund:

“Das Meer in mir" beruht auf dem authentischen und in der spanischen Öffentlichkeit viel diskutierten Fall von Ramón Sampedro. Regisseur Alejandro Amenábar legt in seiner melodramatischen Charakterstudie den Schwerpunkt immer auf seine Hauptfigur und den hervorragenden Javier Bardem, anstatt die spanische Justiz in endlosen Bildern aus Gerichtssälen moralisch zu verurteilen. Die zwischenmenschlichen Gefühle Liebe, Zuneigung, Sanftmut, Trauer schafft Amenábar mit ungemeiner Authentizität zu inszenieren. Dafür sorgt schon der trockene Humor, der jegliche falsche Sentimentalität relativiert und für die nötige Erdenschwere sorgt. Und wenn der bildverliebte Regisseur mit poetischen Kamerafahrten über die galizische Landschaft und das Meer schwelgt, ist es Hauptdarsteller Javier Bardem, der mit einer Mischung aus Trauer und Selbstironie jeglicher Gefühlsduselei einen Riegel vorschiebt. Dafür wurde er auf dem Filmfestival in Venedig mit dem Darstellerpreis ausgezeichnet und mit dem Europäischen Filmpreis als Bester Schauspieler geehrt. Ein großartiger, beeindruckender Film!

Pressestimmen:

Es mag zunächst befremdlich wirken, einen attraktiven Schauspieler in den Dreißigern für die Rolle eine querschnittsgelähmten 50-Jährigen zu besetzen, doch dieses kalkulierte Risiko ging voll auf. Was Bardem hier leistet, ist schlicht eine Offenbarung. filmstarts.de

Tatsächlich besticht Mar Adentro durch eine weitgehend kitschfreie Behandlung des heiklen Themas – man stelle sich vor, was Hollywood aus solch einem Stoff gemacht hätte, falls dort jemand überhaupt jemand diesen Wagemut aufgebracht hätte – und durch einen beeindruckenden Javier Bardem.
kino-zeit.de

Traum und Realität stehen nebeneinander in diesem außergewöhnlichen Film und Alejandro Amenábar findet für beide Ebenen eindrückliche Bilder. Diese Geschichte hätte ein banales Melodram werden können, das allzu sehr auf die Tränen des Publikums spekuliert. Doch der Humor des Drehbuchs, die gekonnte Inszenierung und vor allem die intelligente, gänzlich unsentimentale Präsenz von Javier Bardem halten mühelos die Balance.
Film im Bayerischen Fernsehen

Ein großartiger Film, jenseits von kitschiger Melodramtik und mit einem hervorragenden Javier Bardem in der Hauptrolle.
programmkino.de