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Niceland

Island, Deutschland, Dänemark, Großbritannien 2003/2004
- Regie: Fridrik Thór Fridriksson - Darsteller: Martin
Compston, Gary Lewis, Kerry Fox - Fassung: 35mm, OmdUt - Länge:
90 min.
Zu Gast Regisseur Fridrik
Thór Fridriksson.
Jed und Chloe arbeiten in einer Fabrik in Schottland. Die
beiden sind jung, verliebt – und ziemlich naiv und auf
der Suche nach dem Sinn des Lebens. Antworten hierauf erwarten
sie vom eigenbrötlerischen Schrotthändler Max. Regisseur
Fridrik Thór Fridriksson zeigt sich in Bestform: „Niceland“
ist Märchen, Liebesgeschichte, Drama und Komödie
zugleich. Mit atemberaubender Sicherheit, einem ruhigen, poetischen
Erzählstil sowie wunderschön melancholischen Bildern
zieht uns Fridriksson in seinen Bann. Nicht zuletzt fasziniert
der englischsprachige Film mit seiner internationalen Besetzung:
Gary Lewis („Billy Elliott“, „Gangs of New
York“), Kerry Fox („Intimacy“) und Martin
Compston („Sweet Sixteen“).
Der Blick des Wikingers – Das magische Kino des Fridrik
Thór Fridriksson ( Oscar für „Children of
nature“) Fridrik Thór Fridriksson hat nie eine
Filmhochschule besucht. Der geborene Geschichtenerzähler
mit seinem knochentrockenen Humor ist vom Außenseiter
zum Shooting-Star des isländischen Films geworden. Seinen
Werken, die durch ihre ausdrucksstarke Bildsprache bezaubern,
haftet eine nordische mystische Aura an, so dass unvermittelte
Auftritte von Elfen, Trollen und Geistern den Zuschauer nicht
weiter überraschen. Wir freuen uns sehr, Fridrik Thór
Fridriksson in Augsburg begrüßen zu können.
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Regie:
Fridrik Thór Fridriksson, geboren 1954 in Reykjavik,
ist der bekannteste Regisseur und Produzent Islands. Sein
erster Spielfilm „Weiße Wale“ wurde 1987
mit der Lübecker „Filmlinse“ ausgezeichnet,
dem heutigen Publikumspreis der „Lübecker Nachrichten“.
Sein zweiter Spielfilm „Children of Nature - Eine Reise“
erhielt 23 internationale Preise, eine Oscar-Nominierung und
in Lübeck den Preis der Nordischen Filminstitute. Für
„Movie Days“ erhielt er 1994 bei den NFL den Ehrenpreis
der Baltischen Filmschaffenden. Fridrikssons „Angels
of the Universe“ wurde vielfach ausgezeichnet, ein Film,
den ein Viertel der isländischen Bevölkerung in
den Kinos sah.
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