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One Day In Europe

Deutschland, Spanien, 2005 - Regie: Hannes Stöhr - Darsteller:
Megan Gay, Ludmila Tsvetkova, Erdal Yildiz, Florian Lukas
- Fassung: 35mm - Länge: 100 min.
Vier Städte, vier Gepäckdiebstähle.
Viermal Champions League, überall Fußballfieber…
Eine englische Geschäftsfrau und eine russische Rentnerin
in Moskau, ein Berliner Rucksacktourist und ein schwäbischer
Taxifahrer in Istanbul, ein ungarischer Pilger und ein galizischer
Polizist in Santiago de Compostela, ein französisches
Straßenkünstlerpaar in Berlin – sie alle
werden in Gepäckdiebstähle verwickelt. Es ist der
Tag des Championsleague-Finales zwischen Galatasaray Istanbul
und Deportivo La Coruña in Moskau. Überall herrscht
Fußballfieber, den Euro gibt es auch schon. Nur mit
der Verständigung ist es manchmal ganz schön schwierig...
Regisseur Hannes Stöhr erzählt in seinem zweiten
Spielfilm warmherzig und neugierig, mit wunderbarer Leichtigkeit
von Menschen in Europa, von Begegnungen und Missverständnissen,
vom Reisen, Ankommen und Aufbrechen – und von der Möglichkeit,
sich nahe zu kommen. Das gesamte Ensemble agiert mit ansteckender
Spielfreude, in den Hauptrollen sind Megan Gay und Luidmila
Svetkova (Moskau), Florian Lukas und Erdal Yildiz (Istanbul),
Péter Scherer und Miguel de Lira (Santiago de Compostela),
Rachida Brakni und Boris Arquier (Berlin) zu sehen.
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Regie - Hannes Stöhr:
Geboren 1970 in Stuttgart, aufgewachsen in Hechingen, Schwaben.
1992 – 1995 Studium des Europarechts an der Universität
Passau, anschließend Erasmus-Stipendium in Santiago
de Compostela. Drehbuch- und Regiestudium von 1995 –
2000 an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB).
Während des Studiums entstanden u.a. die Kurzfilme Biete
Agentinnen, suche Europa (1995), Maultaschen (1996), Berlin
Is In Germany (1999, Bester Kurzfilm – FilmFest Potsdam)
und die Dokumentation Gosh – Ein Zirkusporträt
(1998). Hannes Stöhrs erster langer Spielfilm Berlin
Is In Germany (2001) wurde u.a. ausgezeichnet mit dem Panorama-Publikumspreis
der Internationalen Filmfestspiele Berlin 2001, dem Filmpreis
des Deutschen Kritikerverbandes, dem Studio Hamburg Nachwuchspreis,
dem New Faces Award 2002, dem Premio Luna de Plata des Filmfestivals
Valencia und dem Preis der Deutschen Filmkritik (Bester Hauptdarsteller:
Jörg Schüttauf). Nach dem TV-Krimi Odins Rache (2003,
nominiert zum ARD CIVIS Fernsehpreis) ist One Day In Europe
Hannes Stöhrs dritter Spielfilm.
Hintergrund:
Die logistischen Probleme beim Dreh in vier europäischen
Ländern brachten die Produzentin Anne Leppin manchmal
schier zum Verzweifeln: "Wie transportiert man 1,5 Tonnen
Filmtechnik und Material in 63 Kisten, so dass es keine Verzögerungen
gibt?" Ebenso musste geklärt werden, "wie man
russische Beleuchter versichert und wo die Sozialabgaben für
einen ungarischen Schauspieler fällig werden, der für
eine deutsche Produktion in Spanien dreht." Hier hätte
man sicher Stoff genug für einen spannendes "Making
Of" eines typischen europäischen Films gehabt.
Wie die erzählten Geschichten, ist auch die Entstehung
des Films mit verblüffender Selbstverständlichkeit
gesamteuropäisch. Den Kern der Filmcrew um Hannes Stöhr,
die Produzentinnen Anne Leppin und Sigrid Hoerner, Florian
Hoffmeister (Kamera), Frank Kruse (Ton), Daniela Selig (Kostüm),
Andreas Olshausen (Ausstattung) und Simone Arndt (Produktionsleitung)
komplettierten vier Teams aus Moskau, Istanbul, Galizien und
Berlin. Entstanden ist One Day In Europe als Produktion der
Berliner moneypenny filmproduktion, in Koproduktion mit workshop,
der spanischen filmanova, ZDF – Dad kleine Fernsehspiel,
ARTE und Televisión de Galicia.
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