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Schwerpunkt arabisches Filmschaffen
20. März - 25. März 2007
Die Filmtage Augsburg legen ihren Schwerpunkt dieses Jahr auf arabisches Filmschaffen. Das Programm gibt einen Überblick über Art-House Produktionen der letzten zwei Jahre und zeigt die Vielfalt sowohl künstlerischer Ausdrucksformen als auch arabischer Lebenswelten auf. In 20 Programmen sind Spiel- Dokumentar-und Kurzfilme aus dem Libanon, Syrien, Ägypten,
Palästina, dem Irak und Marokko zu sehen, die meisten der Regisseur/inn/en werden zu Gast in Augsburg sein und dem Publikum ihre Arbeiten persönlich präsentieren. Wir freuen uns, Spielfilme zeigen zu können, die nicht nur Festivalerfolge sondern auch Publikumszuspruch in ihren Ländern feiern können.
Ghasan Salhabs THE LAST MAN wird als bedeutender Spiegel des Lebensgefühls und des Pulses von Beirut diskutiert, Mohamed Mustafas LEISURE TIME war der Art-House Überaschungserfolg an der ägyptischen Kinokasse im Sommer 2006.
Hala Alabdallahs und Ammar Albeiks Dokumentation I AM THE ONE WHO BRINGS THE FLOWERS TO HER GRAVE feierte seine Welturaufführung in Venedig und war danach auf zahlreichen arabischen Festivals zu sehen. Er ist einer von mehreren sehr poetischen dokumentarischen Road-Movies, die auf dem Festival zu sehen sein werden. So nimmt Wael Nourredine das Publikum in FROM BEIRUT, WITH LOVE mit auf einen Besuch in seiner Heimatstadt Beirut, in der er keine anderen Wahlmöglichkeiten als die zwischen Armee und Religion und Religion und Armee sieht und wo ein Schuss Heroin nur fünf Dollar kostet.
Auf der Suche nach Hoffnung und Bildern, die die Medien nicht zeigen, reist Bassem Fayad in ROAD BEYOND SUNSET mit drei Freunden durch den Irak, Dalila Ennadre durchquert Marokko und gibt in I WANT TO TELL YOU... den Frauen eine Stimme, die im Allgemeinen nicht gehört werden.
Die Kurzfilme führen nach Syrien, in die Schweiz, nach Norwegen
und Frankreich, Palästina und Ägypten, von der Komödie über den Animationsfilm zur Liebesgeschichte.
Meyar al-Roumi, der Kameramann des renommierten syrischen
Dokumentarfilmers Omar Amiralay, zeigt seinen kurzen Spielfilm RABIA‘A JOURNEY, die erste Reise, die die junge Frau aus ihrem Dorf führt.
Der TV-Produzent und Regisseur Fouad Alaywan präsentiert seine Komödie SEE YOU LATER, in der er eine libanesische Familie in die Schweiz verpflanzt.
Ula Tabari, Regieassistentinvon Samir und Elia Suleiman, setzt sich in DIASPORA mit dem Leben in der Fremde auseinander.
Tamer el-Said flirtet in ON MONDAY nahezu mit seinem Publikum. Darüber hinaus wird sich das Programm auch dem arabischen Fernsehen widmen. Auf einer Konferenz werden Medienexpert/
inn/en Hintergrundinformationen zum arabischen TV, speziell den beiden transnationalen Satelitensendern al- Jazeera und al-Arabiyya geben und Produzenten und Regisseure werden einige Sendereihen der beiden Sender in Workshops präsentieren. |
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