Filmtage Augsburg 2008 Filmtage Augsburg 2008
 

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Termine Filmtage Augsburg 2008:

26. Augsburger Kinderfilmfest
Sa, 26. April -
So, 04. Mai 2008

20. Tage des unabhängigen Films
Di, 29. April -
So, 04. Mai 2008

15. Augsburger Kurzfilmwochenende
Mi, 30. April -
So, 04. Mai 2008

Gefördert von:

Stadt Augsburg

Freistaat Bayern

 
  20. Tage des unabhängigen Films
Di, 29. April - So, 04. Mai 2008

Den folgenden Film zeigen wir im Rahmen der 20. Tage des unabhängigen Films. Fragen nehmen wir gerne unter 0821 / 15 30 78 oder filmbuero@t-online.de entgegen.

Eisenfresser

Land: Deutschland 2007 - Regie: Shaheen Dill-Riaz - Darsteller: (Mitwirkende) Kholilur Rahman, Mohammad Ruhul Amin, Enam Ahmed, Mohammad Mintu, Mohammad Osman - Laufzeit: 85 min. - Fassung: O.m.d.U.

Film-Homepage: [weiter] |Pressebild: [weiter]



Spielzeiten:
Mi, 30.4. um 17.00 Uhr im Thalia
Do, 1.5. um 17.00 Uhr im Thalia
Fr, 2.5. um 18.00 Uhr im Mephisto
Sa, 3.5. um 14.00 Uhr im Mephisto
So, 4.5. um 17.00 Uhr im Thalia


Wenn man einen neuen Kühlschrank kauft, muss der Händler den alten zurücknehmen.
Was aber geschieht mit dem alten Öltanker, wenn ein neuer vom Stapel gelaufen ist?

Eine eindrucksvolle Dokumentation von Shaheen Dill-Riaz über Saisonarbeiter auf einer Schiffsabwrackwerft im Süden von Bangladesch.


   

In Bangladesch, am einstmals weißen Strand von Chittagong, finden ausgemusterte Tanker
und Containerschiffe ihr Ende. Tausende von Arbeitern ziehen die Ozeanriesen mithilfe von
Stahl-Seilen an Land: barfuss und mit bloßen Händen. In den Abwrack-Werften am Strand
zerlegen sie in mühsamer Schufterei die rostigen Pötte. „Lohakhor“ nennt man diese Arbeiter in der Landessprache – „Eisenfresser“.

   

Die jährliche Hungersnot zwingt die Bauern, ihre Heimat im Norden Bangladeschs zu verlassen, um als Saisonarbeiter auf den Schiffsabwrack-Werften im Süden des Landes anzuheuern. An den Stränden von Chittagong zerlegen sie von Hand ausgemusterte Tanker und Containerschiffe aus den Industrieländern.

   

Regisseur Shaheen Dill-Riaz konfrontiert uns in seinem Dokumentarfilm mit einem ausgeklügelten System von Ausbeutung und Abhängigkeit.

Gerade diejenigen, die die gefährlichsten und härtesten Arbeiten erledigen, geraten in eine ausweglose Schuldenfalle, der nur die wenigsten entkommen können.