Filmtage Augsburg 2008 Filmtage Augsburg 2008
 

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Termine Filmtage Augsburg 2008:

26. Augsburger Kinderfilmfest
Sa, 26. April -
So, 04. Mai 2008

20. Tage des unabhängigen Films
Di, 29. April -
So, 04. Mai 2008

15. Augsburger Kurzfilmwochenende
Mi, 30. April -
So, 04. Mai 2008

Gefördert von:

Stadt Augsburg

Freistaat Bayern

 
  20. Tage des unabhängigen Films
Di, 29. April - So, 04. Mai 2008

Den folgenden Film zeigen wir im Rahmen der 20. Tage des unabhängigen Films. Fragen nehmen wir gerne unter 0821 / 15 30 78 oder filmbuero@t-online.de entgegen.

XXY

Land: Argentinien / Frankreich / Spanien 2007 - Regie: Lucía Puenzo - Darsteller: Ricardo Darín, Inés Efron, Martín Piroyansky, Germán Palacios, Valeria Bertucelli, Carolina Pelleritti - Laufzeit: 91 min.

Film-Homepage: [weiter] | Pressebilder: [weiter]

Spielzeiten:
Fr, 2.5. um 21.00 Uhr im Thalia
Sa, 3.5. um 19.00 Uhr im Thalia
So, 4.5. um 18.00 Uhr im Mephisto


Der Gewinnerfilm der Semaine de la Critique von Cannes ist eine zart beobachtete Studie der Verwirrung der Gefühle. Ein eindrückliches Plädoyer für Toleranz und individuelle Freiheit.

   

Alex (Inés Efron) ist fünfzehn - und trägt ein großes Geheimnis in sich. Aufgrund einer seltenen Laune der Natur ist sie beides: Junge und Mädchen. Alex Eltern sind mit ihr aus Buenos Aires nach Uruguay gezogen, weg vom Geschwätz der Leute. Aber auch an diesem wilden, abgelegenen Küstenstreifen sehen sie sich schnell der gleichen Intoleranz gegenüber: Bald tauchen neue Gerüchte auf.

   

Aber alles, was Alex für den Moment möchte, ist, dass die Dinge gleich bleiben. Keine Medikamente mehr, keine Umzüge, keine neuen Schulen. Ihr Körper überfordert sie zunehmend. Als ein befreundeter Chirurg mit seiner Familie zu Besuch kommt, stellen sich plötzlich neue Fragen. Zudem übt Alex auf dessen Sohn Alvaro (Martín Piroyansky) eine ganz besondere Faszination aus ...

   

Der jungen argentinischen Regisseurin Lucía Puenzo gelingt mit XXY ein feiner, stimmiger und sinnlicher Debütfilm. Sie geht das Thema der Zweigeschlechtlichkeit auf leicht nachvollziehbare und subtile Weise an, ohne voyeuristische Gesten, aber auch ohne falsche Scheuklappen. Neben dem lateinamerikanischen Superstar Ricardo Darín brilliert die androgyne Inés Efron. Sie stellt Alex auf eindringliche, anrührende Weise dar. Dabei weiß sie ihr Anderssein glaubhaft zu vermitteln und gleichzeitig zu zeigen, wie ähnlich Alex Situation mit der anderer Jugendlicher ist.