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Termine Filmtage Augsburg 2009:

27. Augsburger Kinderfilmfest
Do, 30. April -
So, 10. Mai 2009

21. Tage des unabhängigen Films
Do, 30. April -
So, 10. Mai 2009

16. Augsburger Kurzfilmwochenende
Mi, 06. Mai -
So, 10. Mai 2009

Gefördert von:

Stadt Augsburg

Freistaat Bayern

 

  27. Augsburger Kinderfilmfest
Do, 30. April - So, 10. Mai 2009

„The Winner is.......“

 

Beim Kinderfilmfest hat eine Kinder- und eine Elternjury unter zehn Filmen den besten Film ausgezeichnet. Sowohl Kinder- als auch die Elternjury haben sich für denselben Film entschieden, nämlich für “Mein bester Freund“ von der französischen Regisseurin Isabelle Doval.

1. Preis der Eltern-Lehrerjury

des Justus-von-Liebig-Gymnasiums Neusäß bei den 27. Augsburger Kinderfilmtagen

Mein bester Freund

Der Film dreht sich um die Freundschaft der zwei Jungen Esteban und Maxime, die in Paris leben. Esteban stammt aus einer spanischen Familie, die zum Ende des Schuljahres wieder in die Heimat nach Santiago zurückkehren wird.

Maxime hat seinen Vater früh verloren und lebt mit seiner als Anwältin erfolgreichen Mutter alleine in einem schicken Appartement. Jedoch hat seine Mutter weder Zeit noch Zuwendung für ihn übrig. So verbringt Maxime die meiste Zeit mit Estebans aufgeschlossener, lebenslustiger Familie und erfährt dort Familie, Freude und Freundschaft.

Doch als Maxime zufällig vom baldigen Umzug seines Freundes zurück nach Spanien erfährt, bricht für ihn eine Welt zusammen und er versucht auf raffinierte Weise dies zu verhindern, um seinen Freund nicht zu verlieren.

Der Film hat uns sehr gut gefallen,

* weil er die Thematik „Freundschaft“ sehr ansprechend umsetzt
* weil er ein Thema hat, das jedes Kind betreffen kann
* weil er ernste Probleme auf unterhaltsame Weise angeht.

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Gefallen hat uns der Film, weil die Darstellung der Figuren imponierte:

* Martin Jobert als Esteban spielt seine Rolle ausdrucksstark mit viel Humor, Temperament und Freude am Schauspiel.
* Jean Senejoux als Maxime drückt überzeugend und natürlich in Mimik und Gestik seine Gefühle aus.
* Anne Brochet als Maximes Mutter verkörpert glaubhaft die Wandlung von der kühlen Rechtsanwältin zur warmherzigen Mutter und Verbündeten der beiden Jungen.

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Gefallen haben uns viele einzelne Szenen des Films, weil sie lebendig und humorvoll sind, z.Bsp.:

* die Szene bei Estebans Casting
* oder die Auseinandersetzungen zwischen den Geschwistern in Estebans Familie.

Gefallen hat uns der Film, weil der Film professionell gemacht ist ohne Effekthascherei:

* Die Filmmusik passte hervorragend zur Handlung. Sie war rhythmisch, eingängig und sehr mitreißend, spiegelt die Stimmungen brilliant wieder wie zum Beispiel den Ausdruck spanischer Lebensfreude beim gemeinsamen Picknick sowie den stimmungsvollen Gesang Estebans, der auch die Trauer zum Ausdruck bringt.

Die Erwachsenen sagen:

Im Film wird realistisch die Gefühlswelt der Kinder aufgezeigt. Dabei ist der Film sowohl lustig als auch traurig und für die ganze Familie bestens zur Unterhaltung und zum Nachdenken geeignet. Absolut sehens- und empfehlenswert!

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Preis der Kinderjury

„Mein bester Freund“

Begründung der Entscheidung:

Der Preis der Kinderjury des Augsburger Kinderfilmfests geht in diesem Jahr an den Film „Mein bester Freund“. Es geht in dem Film darum, dass die Freundschaft zweier Jungen, Esteban und Maxime, auf die Probe gestellt wird, als sie eines Tages erfahren, dass die Familie Estebans von Paris in eine weit entfernte spanische Stadt umziehen soll. Beide Jungen sind zuerst sehr traurig und versuchen Estebans Eltern umzustimmen, doch vergeblich. Jetzt kommen sie auf die Idee, dass sich Esteban für ein Musical bewerben soll. Wenn er genommen würde, so hoffen die beiden, wäre Estebans Familie gezwungen, in Paris zu bleiben. Also stürzen sich die Freunde gemeinsam mit Maximes Mutter in das „Training“ …

Schon die Idee des Films, die zwei Freunde für ihre Freundschaft kämpfen zu lassen, hat uns gefallen. Wir haben uns aber auch für diesen Film entschieden, weil er von allen Wettbewerbsfilmen der humorvollste und lustigste ist, so z.B. bei den ersten Tanzproben von Esteban für das Musical oder in der Szene, als Esteban von dem Mädchen, in das er verliebt ist, geküsst wird und dann in Ohnmacht fällt. Zugleich kommt aber auch die Spannung nicht zu kurz und man möchte eigentlich immer wissen, wie die Geschichte weitergeht. Sehr beeindruckt waren wir außerdem auch von den schauspielerischen Leistungen insbesondere der beiden Jugendlichen, die die Freunde immer glaubwürdig gespielt haben. Aber auch die Tatsache, dass der Film zeigt, wie Menschen sich ändern können, hat uns überzeugt: So kümmert sich die Mutter Maximes zuerst gar nicht um ihren Sohn, lässt sich aber dann doch überreden und unterstützt die zwei Freunde bei ihrem Plan immer mehr. Der offene Schluss von „Mein bester Freund“ hat uns zwar überrascht, andererseits ist es aber gut, dass der Film nicht einfach mit einem klassischen Happy End aufhört, sondern die Zuschauer zum Nachdenken anregt.

Obwohl der Film von Nadine Pensold hervorragend eingesprochen wurde, würden wir dem Film wünschen, dass er durch unsere Auszeichnung einen Verleih in Deutschland findet, der eine Synchronfassung herstellt und den Film in die deutschen Kinos bringt. Denn dort könnte „Mein bester Freund“ ein großer Erfolg werden!

 

 

   


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Filmtage Augsburg
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Tel.: (+49)-821-153 078 · Fax: (+49)-821-155518