Die Einsiedler

Plakat zu "Die Einsiedler" | Bild: Barnsteiner

Eine stark gefilmte Geschichte um Tradition, ­Moderne, ­Familie und Liebe.

Allgemeine Filminfos

DE 2016 - Regie: Ronny Trocker - Darsteller: Andreas Lust, Ingrid Burkhard - FSK: 12 - Länge: 108 min.

Ausführlicher Inhalt

Albert ist auf einem abgelegenen Bergbauernhof im nirgendwo der Alpen aufgewachsen. Er ist das einzig noch verbliebene Kind der bereits in die Jahre gekommenen Eggerhofbauern Marianne und Rudl. Seine drei Geschwister sind vor vielen Jahren auf dem ausgesetzten Schulweg von einer Lawine erfasst worden und gestorben. Obwohl Albert bereits Mitte 30 ist, zieht seine omnipräsente Mutter Marianne immer noch die Fäden in seinem Leben. Nicht ganz freiwillig und auf ihre Initiative hin ist Albert vor einigen Jahren ins Tal abgewandert, um dort als Arbeiter in einem Marmorbruch seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Marianne will ihrem Sohn das einsame Leben auf dem Berg ersparen und ist dafür sogar gewillt, mit der jahrhundertalten Geschichte des Eggerhofes zu brechen. Sie möchte die Letzte sein, die den ertragsarmen Hof bewirtschaftet.

Albert, der als fleissiger Arbeiter auf dem Marmorbruch zwar eine einigermassen sichere Stelle hat, findet im Tal nur schwer Anschluss. Das Leben in Gesellschaft muss der introvertierte Bauernsohn erst langsam erlernen. Wie ein verstoßenes Tier, das in sein vertrautes Revier zurückkehrt, schleicht er sich manchmal auf den Hof, um dort heimlich im Heulager zu übernachten.

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