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KINDERWAGEN UNERWÜNSCHT / AZ Fr. 27.11.09
Dies ist eine Emal an das THALIA-Kaffeehaus
Heute morgen habe ich mit Erstaunen den Artikel in der AZ gelesen und mußte meinen Kommentar an die AZ weitergeben, da ich diesen Artikel einfach unnütz und "BLÖD" fand.
Mit freundlichen Grüßen
Hier der Kommentar an die AZ: (zu Ihrer Info!)
Sehr geehrte Damen und Herren,
eines vorweg: ich bin auch Mutter und liebe Kinder. Ich gehe sehr gerne ins THALIA, mir gefällt dies Atmosphäre sehr. Warum muß in Ihrer Zeitung ein aufgebauschter Artikel stehen über toal unwichtiges Thema, gib es wirklich nichts wichtigeres? Warum regt sich diese MUTTER eigentlich auf? Ist es wirklich nötig mit einem 8 Wochen alten Säuglig in ein Cafe zu gehen? Und muß es wirklich sein, ein Baby am Tisch zu wickeln? Ist dieser Frau das Wort Hygiene ein Fremdwort? Hat diese Frau keinen Anstand? Es ist einfach schrecklich, daß einige Leute (hier diese Mutter) auf egoistische Weise, nur in eine Richtung denken und glauben (hier mit einem Zeitungsbericht ) ihre engstrinige Denkweise durchboxen zu müssen. Es gibt bestimmt Leute über gebrauchte Babywindeln am Tisch nicht sehr erfreut sind! Für unsere Welt wäre es einfacher, wenn sich die Menschen in Ihrem Tun (hier im kleinen) auch in die Situation Ihrer Mitmenschen hineindenken würden, und dann etwas überlegt handeln würden. Dann wäre dieser Zeitungsartikel nie entstanden! Aber leider ist unsere Welt sehr egoistisch geworden. Noch einen Typ an die Mutter: ALLES ZU SEINER ZEIT!
Ich muß dem Geschäftsführer voll und ganz recht geben, daß er auf die Kaffeehaus-Charta pocht, denn es gibt sehr viele Leute, die sich gerade deshalb im Thalia wohlfühlen.
Mit freundlichen Grüßen
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Blätterrauschen
Liebe Frau Knab,
kann ich mich auch bei Ihnen beschweren, ich wüßte gar nicht, wo anfangen und wo aufhören (Vielleicht eröffnet die AZ eine neue Abteilung/Rubrik: Frustabbau und Beschwerden). Aber eines könnte ich schon tun. Ich beschwere mich über die Augsburger Allgemeine Zeitung. Sie nähern sich deutlich dem üblen Niveau der Yellow Press. Gut recherchierte, seriöse Berichte werden eher selten. Dafür ist die website der AZ geradezu reisserisch und agressiv aufgebaut. Auf Seite 1 nur Tote, möglichst schwer Verletzte und noch mehr Kaputtes. Haben sie wirklich ein so niveauloses Publikum oder liegts an der Redaktion?
Mit freundlichen Grüßen
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Kinder im Caféhaus
Lieber Herr Fischer,
es gibt immer Leute, die sich über alles und jeden aufregen. Vielleicht ist der Anruf an die Zeitung für diese Leute effektiver als mit Ihnen bzw. dem Personal zu sprechen. Ich bin wie Sie der Meinung, dass das Wickeln der Kinder in einem Raum, in dem andere essen und trinken, nicht sein muß.
Sie könnten als Lösung im Gang bei den Toiletten einen Wickeltisch anbringen, den man unter Umständen auch hochklappen kann (kostet bestimmt nicht viel). Ich habe 6 Enkelkinder und gebe vier Mutter-und-Kind-Turnstunden im TVA, in denen 1 1/2 bis 3-jährige Kinder turnen. Bestimmte Regeln müssen eben von beiden Seiten eingehalten werden. Die Freiheit des Einen hört da auf, wo die Freiheit des Anderen anfängt.
Kinderwägen kann man wirklich im Foyer abstellen, natürlich nicht mit dem Kind. Das kann wohlbehalten im Oberteil mit ins Café, wie Sie ja selbst sagen. Lassen Sie sich nicht ärgern, es gibt immer Wichtigtuer, die aus einer Mücke einen Elefanten machen. Und es gibt, leider, auch uneinsichtige Mütter.
Freundliche Grüße
die gerne in Ihre Kinos und ins Thalia-Café geht
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Benimm Regeln und Kinderfreundlichkeit
Sehr geehrte Frau Knab,
danke für den hochinformativen Artikel. Eigentlich gibt es in Augsburg mehr als genug wichtigere Themen als sich für Eltern einzusetzen die keinerlei Rücksicht auf ihre Mitmenschen nehmen wollen.
Meine Frau ist auch hochschwanger - und wissen Sie was? Ich käme (als werdender Vater) nicht mal im Traum darauf mein Kind später einmal mitten in einem Kaffeehaus oder einem anderen Restaurant zu wickeln, wenn es gleich nebenan Toiletten oder andere Räumlichkeiten gibt, die dafür geeignet sind.
Und Kinderwagen in Fluchtwegen zu "parken" - ich glaube da fragen Sie am besten mal nach den feuerpolizeilichen Bestimmungen da geht es nicht um Benehmen bei allen anderen "Parkplätzen" ist die Diskussion in der Tageszeitung sicherlich zu hoch angesiedelt. Andererseits passt diese Diskussion zum Wandel der AZ vom berichterstattenden zum stimmungsmachenden Medium in Augsburg Stadt und Land.
Fragen Sie doch bitte mal die betreffende Mutter, wo sie ihr Kind wickeln würde, wenn sie Gäste zuhause zum Essen eingeladen hat und gerade mit ihnen bei Tisch sitzt. Ich glaube kaum, dass sie ihr Kind direkt neben ihren Gästen wickeln würde - die nicht verhinderbare duftende Belastung würde doch den Genuss am liebevoll gekochten Essen verderben und die Polstermöbel könnten durch diverse Spritzer Schaden nehmen - und genau deswegen soll sie auch in der Öffentlichkeit Rücksicht auf ihre Nächsten nehmen, die hier Essen und trinken.
Ich hoffe die AZ findet wieder den Weg zu einer vernünftigen Zeitung und verabschiedet sich vom reißerischen Bildzeitungsstil. Vielleicht überlegen Sie auch mal bevor sie halbseitige, subjektive Artikel mit einseitiger Darstellung in die Welt setzen, welcher irreparable Imageschaden (und finanzieller Schaden) da angerichtet wird. Wenn es Ihnen um eine sachliche Diskussion gegangen wäre, hätten sie nie den Namen "Thalia" erwähnen müssen, sondern hätten ohne Ortsangabe berichtet und zum Meinungsbeitrag aufgerufen - man könnte fast meinen hier soll jemand an den Pranger gestellt werden?!
Gruß
PS: Ich bin gelegentlicher Gast im Thalia - nicht mehr und nicht weniger.
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Re: Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
Eure Haltung zum Thema "Kinderwägen" und "Wickeln" findet meine völlige Unterstützung. Meine mittlerweile 11 und 13-jährigen Kinder nehme ich gerne mal mit in die Kneipe oder Kaffeehaus, im zarten Alter von acht wochen haben wir im Sinne des gesunden Gedeihens unserer Kinder darauf verzichtet. Das Kleinkind braucht das Kaffeehaus, Restaurant, Kneipe nämlich nicht! Ich persönlich fühle mich durch das Kleinstkinderambiente allerorten zum Teil erheblich gestört, so zu finden im neuesten Augsburger Incafe, auch im Stadttheater etc. Es hat alles seine Zeit, diese Einsicht scheint manchen jungen Eltern heutzutage zu fehlen. Macht einfach weiter so!
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Liebe Kaffeehausbesucher,
ich bin 56 und genieße es in Ruhe im Thalia Kaffee Zeitungen zu lesen und zu essen. Störungen werden da von mir schon auch mit einem leichten "Grummeln" zur Kenntnis genommen, zumal das Thalia für mich eines der wenigen Orte ist in denen ich mich gastronomisch gesehen wohl fühle.
Ich habe übrigens auch zwei Kinder (nur um hier evtl. Anmerkungen vorzubeugen), die sich im Kleinkindalter an anderen Orten wesentlich wohler gefühlt haben, als im Kaffeehaus.
Mit herzlichen, durchaus kinderfreundlichen Grüßen
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Hallo Herr Fischer,
ich war so frei und hab mich des Themas mal auf meinem Blog angenommen: http://provinzblog.de . Bin selbst Vater und kann die ganze Aufregung nicht nachvollziehen. Ich bin gern mit meiner kleinen Tochter bei Ihnen zu Gast.
Schöne Grüße und nicht zu viel Ärgern,
Sebastian Geißler
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Re: Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
Sehr geehrter Herr Fischer,
ich gehe oft und gerne ins Thalia, nicht nur ins Kino, sondern im Moment hauptsächlich ins Kaffeehaus. Ich mag Kinder sehr gerne und freue mich immer darüber gerade kleine Kinder zu sehen, zumal sie meine Zukunft als Lehrerin sichern. Allerdings erfordert das Zusammenleben in einer Gesellschaft auch eine gewisse Rücksichtnahme aufeinander und ich bezweifle, dass Mütter zuhause ihre Kinder auf dem Esszimmertisch wickeln, wo schon das Mittag-/Abendessen aufgetragen wird oder wo gerade jemand isst. Gerade bei den großen Geschäften der lieben Kleinen ist das ziemlich unappetitlich, wobei ich es auch nicht gerade fein finde, wenn jemand die volle Windel dann natürlich zusammengewickelt auf den Tisch legt. Auf Ihrer Toilette ist es leider nicht möglich ein Kind zu wickeln, aber vielleicht kann man da Abhilfe schaffen, oder wie von Ihnen angeboten einfach den Vorraum des Kaffeehauses nutzen.
Ich finde auch nichts dabei, wenn Mütter ihren Kinderwagen in einem Eck des Vorraumes stehen lassen. Hier ist er vor Wind und Wetter geschützt. Wo ist das Problem nur die Tragetasche mit ins Cafe zu nehmen? Wenn man Angst vor dem Diebstahl des Kinderwagens hat, dann muss man ihn halt festsperren. Es ist sehr eng im Cafe und wenn wirklich mal etwas passiert und die Rettungswege verstellt sind, dann schreien auch die Kindsmütter sicher am lautesten, warum nicht auf freie Rettungswege geachtet wurde.
Mit freundlichen Grüßen
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Re: Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
Hallo liebes Thalia-Team,
ich wollte auch schon an die AZ schreiben, bin nur leider nicht dazu gekommen, werde das aber noch tun.
Ich habe den Artikel mit Entsetzen gelesen.
Wir waren selber schön öfter mit den Kindern im Cafe, unter anderem beim Brunchen, aber von kinderfeindlichkeit keine Spur, ganz im Gegenteil. Wenn Kinder ne Weile still sitzen sollen, ist das ja nicht immer so einfach. Aber es gab nie einen Moment, wo wir das Gefühl hatten, deswegen unerwünscht zu sein. Die Bedienungen hatten immer ein nettes, witziges Wort für die Kids parat, sodass auch die ihren Spaß hatten.
Wer das Thalia kennt, weiß, dass es dort halt ein bischen enger zugeht. Mir würde es nicht mal in den Sinn kommen, einen Kinderwagen dort mit hineinzunehmen. Und die Argumentation, es war ja sonst niemand anders mehr mit Kinderwagen, geht komplett fehl. Wo soll man da die Grenze ziehen. Beim zweiten, der mit Wagen kommt, müsste man dann Nein sagen und der würde sich zurecht beschweren, warum er den Wagen draußen lassen muss, die anderen dürfen ihn mit rein nehmen.
Und bezüglich des Vorfalls mit dem Wickeln. Ich hatte meine Tochter auch überall dabei, aber mir wäre es nie in den Sinn gekommen, meine Tochter auf einer Bank zu wickeln, wo eventuell am Nebentisch jemand sitzt und isst. Sorry, aber das gehört definitiv nicht in ein Lokal. Dafür gibt es Nebenzimmer oder Wickeltische bei den Toilettenanlagen. Aber nicht im Gastraum.
Und dass die AZ das Ganze so aufbauscht.......tja wirklich traurig.
Also wie gesagt, ich habe von Kinderfeindlichkeit noch nie etwas bei euch gespürt, ganz im Gegenteil.
Macht einfach weiter so. Lieben Gruß
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Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
Sehr geehrter Herr Fischer,
ich finde Ihre Antwort perfekt und unterstütze Ihre Antwort! Ich selbst habe zwar keine Kinder, habe aber beruflich mit Kindern zu tun - mag also
generell Kinder! Aber was ich nicht mag sind Tische, auf denen Kinder
gewickelt werden! Mehr hab ich nicht zu sagen :-) Außer, dass mein Name bitte nicht erwähnt werden soll :-)
Und: wir kommen gerne ins Thalia Kaffeehaus!
Herzliche Grüße
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Re: Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
Hallo liebes Thalia-Team,
ich persönlich würde es ekelhaft finden, wenn am Nachbartisch ein Kind gewickelt würde, während ich esse. Eine gewisse Rücksichtnahme auf die anderen Gäste kann man m. E. n. erwarten. Für solche Dinge gibt es ja immer noch die sanitären Einrichtungen! Zum Thema Kinderwägen: Es sollte nicht zu viel verlangt sein, die paar Meter vom Foyer aus mit seinem Säugling auf dem Arm ins Café zu laufen.
Ehrlich gesagt finde ich es daneben, sich wegen so einer Angelegenheit an eine Zeitung zu wenden. Dafür ist die Sache im Grunde viel zu unbedeutend und betrifft viel zu wenige Leute persönlich. Da will wohl jemand eine (persönlich erlebte) Niederlage mit Gewalt in einen Sieg verwandeln, koste es was es wolle. Und dass sich Augsburgs Boulevard-Zeitung Nr. 1 eines solchen Themas annimmt, war ja zu erwarten. Das Thema "da ist eine Augsburger Gastronom kinderfeindlich" (Skandal!!!) zieht natürlich gut.
Ich für meinen Teil empfinde das Verhalten des Personals im Thalia-Kaffeehaus jedenfalls immer als sehr höflich und zuvorkommend. Da könnten sich andere Cafés eine Scheibe abschneiden. Und sollte es doch einmal Grund zu Beanstandungen geben: Wenn eine direkte Beschwerde beim Personal / Geschäftsführer nichts bringt, brauche ich das Lokal ja nicht mehr zu besuchen.
Daher: Macht weiter wie bisher und lasst euch nicht ärgern - ich nehme an, die meisten Gäste denken ebenso wie ich.
Viele Grüße
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Re: Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
Hallo liebes Thalia-Team,
ich persönlich würde es ekelhaft finden, wenn am Nachbartisch ein Kind gewickelt würde, während ich esse. Eine gewisse Rücksichtnahme auf die anderen Gäste kann man m. E. n. erwarten. Für solche Dinge gibt es ja immer noch die sanitären Einrichtungen! Zum Thema Kinderwägen: Es sollte nicht zu viel verlangt sein, die paar Meter vom Foyer aus mit seinem Säugling auf dem Arm ins Café zu laufen.
Ehrlich gesagt finde ich es daneben, sich wegen so einer Angelegenheit an eine Zeitung zu wenden. Dafür ist die Sache im Grunde viel zu unbedeutend und betrifft viel zu wenige Leute persönlich. Da will wohl jemand eine (persönlich erlebte) Niederlage mit Gewalt in einen Sieg verwandeln, koste es was es wolle. Und dass sich Augsburgs Boulevard-Zeitung Nr. 1 eines solchen Themas annimmt, war ja zu erwarten. Das Thema "da ist eine Augsburger Gastronom kinderfeindlich" (Skandal!!!) zieht natürlich gut.
Ich für meinen Teil empfinde das Verhalten des Personals im Thalia-Kaffeehaus jedenfalls immer als sehr höflich und zuvorkommend. Da könnten sich andere Cafés eine Scheibe abschneiden. Und sollte es doch einmal Grund zu Beanstandungen geben: Wenn eine direkte Beschwerde beim Personal/Geschäftsführer nichts bringt, brauche ich das Lokal ja nicht mehr zu besuchen.
Daher: Macht weiter wie bisher und lasst euch nicht ärgern - ich nehme an, die meisten Gäste denken ebenso wie ich.
Viele Grüße
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Re: Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
Hallöchen,
ich bin selbst Mutter, aber das Verhalten so manch anderer Mütter kann ich wirklich nicht verstehen. Kinder wickeln auf dem Kaffeetisch - ein absolutes no go - und schade, dass man darüber erst diskutieren muss. Lieber Herr Fischer, sie haben wundervoll geantwortet! Gratulation - und übrigens was erwarten Sie von einer Zeitung wie der Augsburger Allgemeinen? Dieser Artikel passt doch genau in dieses Blatt....... Wenn man sonst keine Probleme bzw. bessere Themen findet....
Lieben Gruß
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Re: Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
Sehr geehrter Herr Fischer,
ach, die AZ...kein weiterer Kommentar.
Ansonsten bin ich der Meinung, Sie haben sich in beiden Fällen richtig verhalten. Die Kaffehauscharta gibt dabei Gästen und Wirten einen von Vernunft bestimmten Leitfaden an die Hand.
Desweiteren sollten die den Beschwerdeführern in Ihrer Jugend mitgegebenen Manieren und der gesunde Menschenverstand eigentlich diese Diskussion überflüssig machen.
Wickeln in einem Speiseraum: in der Windel ist Scheiße und die gehört nunmal auf die Toilette und - schon aus hygienischen Gründen - nicht in einen Raum, in dem viele Menschen der Nahrungsaufnahme nachgehen.
Kinderwagen im Fluchtweg: die Beschwerdeführer hätten sich sicher nicht beschwert, wenn ihr Auto wegen parken in einer Feuerwehrzufahrt abgeschleppt worden wäre. Die Maßnahme mit dem Kinderwagen diente auch zur Sicherheit der Beschwerdeführer. Unabhängig davon stelle ich vermehrt fest, daß viele junge Eltern heute ziemlich einen an der Waffel haben und scheinbar mit der Geburt des Nachwuchses völlig vergessen, daß es noch eine Welt mit Mitmenschen um sie herum gibt. "Pädozentriker?" Dutzidutzi...
Viele Grüße und trotzdem noch einen schönen Tag!
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Re: Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
Lieber Herr Fischer,
auch mein Mann und ich sind einer Meinung: Das Wickeln von Kindern gehört nicht in eine Gaststube!! Dafür gibt es doch Vorrichtungen, die inzwischen jedes Restaurant anbietet. Wickelt diese Dame ihr Kind zuhause auch auf dem Küchentisch???????? So etwas überhaupt zur Diskussion zu stellen, finden wir schon sehr merkwürdig.
Zu dem Thema Kinderwagen in einem Cafe: Das Thalia Cafe ist wirklich schon eng genug. Da passt ein Kinderwagen wirklich nicht mehr rein. Auch wenn er im Eingangsbereich abgestellt wird. Das ist ja schließlich der Fluchtweg und sollte freigehalten werden. Falls ein anderes Cafe mehr Platz bietet, und Kinderwägen erlaubt, ist das eine Sache, aber dem Thalia Kinderfeindlichkeit vorzuwerfen - das stimmt nun wirklich nicht.
Gruß
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Re: Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
Hallo liebes Kaffeehaus-Team!
Auch ich habe heute morgen beim Lesen des Artikels in der Augsburger Allgemeinen die Augenbrauen gehoben... Ich selbst bin Mutter von zwei, allerdings erwachsener Kinder und möchte ganz kurz Stellung nehmen: Ich bin auch der Meinung, dass Kleinkinder nicht "im" Kaffeehaus auf Tischen und Bänken gewickelt weren müssen, dazu gibt es woanderes Gelegenheit. Dass Kinderwägen im Vorraum abgestellt werden finde ich auch ok. Die Gründe hierfür habt ihr selbst genannt!
Gegenseitige Rücksichtnahme würde auch hier weiterhelfen. Die Betonung liegt dabei auf gegenseitig! Nicht nur Rücksichtnahme auf Mütter mit Kleinkindern, die als selbstverständlich erachtet wird, sondern auch Kaffeehausbesucher dürfen ein gewisses Mass an Rücksichtnahme erwarten, wenn sie in Ruhe eine Tasse Kaffee trinken wollen, eine Kleinigkeit essen wollen.
Aber eigentlich traut "man" sich sowas schon fast nicht mehr zu sagen, weil man dann sofort als kinderfeindlich abgestempelt wird. Ich freu mich weiterhin in Ruhe im Kaffeehaus einen Kaffee, ein Glas Wein zu trinken oder eine Kleinigkeit zu essen.
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Re: Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
Lieber Herr Fischer,
erstmal vorneweg: unser Augsburg ist froh, mit Ihnen und Partnern so einen Kino-Komplex zu haben. Das bereichert ungemein das Augsburger Kulturleben. Wo hätte ich z.B. "Schneeland" mit Julia Jentsch sehen können oder kürzlich die Lesung mit Elke Heidenreich und Bernd Schröter?
Dass sich Menschen sich in der Öffentlichkeit nicht immer zurechtfinden liegt wohl an die zunehmend mangelhafte Bildung, dazu gehört auch Höflichkeit. Achtung, Verständnis für die Arbeit und des Anderen, Rücksichtnahme sind seltener geworden. Ihnen und Ihrem Team, auch im Kaffeehaus, weiterhin "toi,toi,toi" und viele Grüße (und DANK!)
Ihr
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Re: Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
Hallo Hr. Fischer,
Ich habe auch 3 Kinder und finde das absulut daneben, auf dem Tisch zu wickel, egal zu welcher Zeit. Es ist für andere störend, und auch abstossend.Ich möchte auch nicht eim Essen, oder auch gemütlichem Beisammensein, dass ein anderer neben mir sein Baby wickelt. Auch für das Kind ist das nicht gut, da es eigentlich fürs Kind schön sein soll, wenn die Mutter dann hopp hopp schnell die Windel wechselt, das soll eigentlich eine ganz persönliche Sache sein.
Hier sollte ein ausgewiesener Platz sein,wo etwas Ruhe ist. Den Kinderwagen mit an den Tisch zu nehmen ist meiner Meinung nach nur bei Babys nötig, da diese häufig schlafen, oder noch nicht sitzen können, da würde ich meine Kind auch nicht rausreisen wollen. Sonst reicht auch ein ausgewiesener Stellplatz aus, der aber schon in der Nähe ist.
Lg und noch ein schönes Wochenende.
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Re: Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
Sehr geehrter Herr Fischer,
vielen Dank für diesen so unterhaltsamen Sondernewsletter.
Schön, dass Sie sich die Mühe gemacht haben und Frau Knab von der Augsburger Allgemeine derart ausführlich und unterhaltsam geantwortet haben.
Ihre Argumente sind mehr als einleuchtend und nachvollziehbar. Leider scheint man bei der Augsburger Allgemeinen weniger auf eine sachliche Berichterstattung auszusein - man versucht vielmehr, mit reißerischen Meldungen die Spalten zu füllen und hofft, eine solche Art von Boulevard-Journalismus findet entsprechenden Absatz.
Ich kann nur hoffen, dass sich die Leser der AZ ein solches Niveau nicht länger bieten lassen und entsprechend handeln werden.
Mir tut es sehr leid für Sie und Ihr Kaffeehaus-Team, dass Sie und Ihre hervorragende Arbeit von einer solchen Art von "Berichterstattung" in den Schmutz gezogen werden und in aller Öffentlichkeit verleumdet werden. Vielleicht mag man die emotionalen Entgleisungen der Eltern Zaus und Pinther mit den einhergehenden Veränderungen ihres Hormonhaushaltes entschuldigen - von Frau Knab und der Augsburger Allgemeine hätte ich jedoch etwas mehr Klasse erwartet.
Dennoch wünsche Ich Ihnen & Ihrem Team ein schönes Wochenende!
Mit freundlichen Grüßen
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Re: Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
Sehr schöne Konter-eMail - weiter so! :)
Viele Grüße,
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Re: Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
Zufällig saß ich am Nebentisch, als sich der Vorfall ereignet hat und war erstaunt diesen heute in der AZ in dieser Weise thematisiert zu sehen.
Aus meiner Sicht wurde dem Paar, dass sich einen Platz in der hintersten Ecke der Lokalität ausgesucht hatte, durchaus freundlich mitgeteilt, aufgrund der im Artikel aufgeführten Argumente der Bitte nachzukommen. Es gleicht für mich einer Farce, diesem Ereignis den heute im Lokalteil eingeräumten Stellenwert zur Verfügung zu stellen, ist aber ein Sinnbild der AZ-Berichterstattung. Wenn einem gar nichts mehr einfällt, dann gibt es eben den 274. Kommentar zum Dönerverbot oder Randnotizen werden zu Dreispaltern aufgezogen. Ein Trauerspiel, aber nicht überraschend.
Nachtrag:
Pardon, meine soeben versandte Stellungnahme bezog sich nicht auf den Vorfall der beiden Damen, sondern auf den eines jungen Pärchens, das dann auch ohne Murren der Aufforderung nachgekommen ist...
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Re: Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
Hallo Herr Fischer,
Das Lesen Ihrer Antwort auf die Anfrage von Frau Knab hat mir soeben großes Vergnügen bereitet. Ich stimme Ihnen in vollstem Maße zu; nur eines muss man berücksichtigen: Die sogenannten "Journalisten" der AZ sind in höchstem Maße ironie- und sarkasmusresistent (ich spreche aus persönlicher Erfahrung), alles was Sie sagen kann und wird gegen Sie verwendet werden. Mir hat es geholfen die AZ nicht mehr als Zeitung sondern als "Machwerk" zu betrachten, das senkt meinen Blutdruck.
Dennoch: Bleiben Sie standhaft! Man muss sich auch nicht alles gefallen lassen, nur weil bestimmte Bevölkerungsgruppen sich grundsätzlich und pro forma ausgegrenzt und angegriffen fühlen.
Mit amüsierte Grüßen,
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Re: Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
Hallo Lechflimmern-Team,
gern gebe ich zu den mails meine Meinung ab, ich habe die mails schon vor 10 Tagen im Talia am Eingang gelesen.
Zum Einen kann ich nichts Verwerfliches daran finden, wenn Sie darum bitten, Kinderwägen nicht gerade in Fluchtwegen oder in Wegen, die stark frequentiert werden, abzustellen. Sie haben ja offensichtlich eine vernünftige Alternative angeboten. Nicht so wie in manchen Mehrfamilienhäusern ohne Aufzug, wo im Eingangsbereich lapidar steht "Kinderwägen abstellen verboten". Und selbst im Verwaltungsgebäude der Stadt Augsburg meine ich eulich ein Schild gelesen zu haben, in welchen Bereichen man seinen Kinderwagen abstellen soll - es scheint also nicht unüblich zu sein, als Hausherr gewisse Regeln aufzustellen.
Mich wundert es ehrlich gesagt ein bisschen, dass keiner der anderen Gäste darauf reagiert hat, dass ein Kind auf der Bank oder sogar auf dem Tisch frisch gewickelt wurde. Ich habe zwar selbst keine Kinder, aber ich gehe doch davon aus, dass man das nur tut, wenn die alte Windel voll war. Eine volle Windel am Nachbartisch, während ich selbst womöglich gerade beim Essen bin, möchte ich allerdings nicht unbedingt erleben, ich vermute, es würde mir doch ein wenig den Geschmack verderben, denn hygienisch ist das sicher nicht. Darüber, was das Gewerbeaufsichtsamt dazu sagen würde, wenn die mitbekämen, dass dies in einem Gastronomie-Betrieb von den Angestellten toleriert wird, möchte ich lieber gar nicht erst spekulieren. Zumal die Stadt ja, wie man der aktuellen Presse dieser Woche entnehmen kann, mit Abmahnungen recht schnell bei der Hand ist.
Vielen Dank für das immer wieder interessante Programm in Kino-Dreieck und das leckere Frühstück im Kaffeehaus,
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Re: Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
Man ist nicht automatisch kinderfeindlich, nur weil man beim Essen im Thalia-Kaffeehaus oder einem andere Lokal nicht mit dem Geruch (!) voller Windeln konfrontiert werden möchte. Viele Mütter und manchmal auch die Väter vergessen einfach, dass es Menschen gibt, die entweder die Elternschaft hinter sich haben oder aber mit Kindern nichts am Hut haben, was deren gutes Recht ist.
Mir wäre es niemals eingefallen, eins meiner Kinder im Wickelalter öffentlich zu wickeln oder zu stillen. Ich bin der Meinung, dass man das in den meisten Fällen timen kann.
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Re: Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
Hallo Herr Fischer,
nur eine ganz kurze Stellungnahme:
Der Newsletter ist treffend und sachlich geschrieben. Er ist gut wie das Thalia...
Diese aufgeheizte Beschwerdementalität und Drohung mit Presse nervt.
Viele Grüße
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Re: Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
Sehr geehrter Herr Fischer,
Ich gebe Ihnen als 3 facher Vater und Kaffeehaus Besucher zu 100% Recht. Man sollte die Leute, die Ihre Kinder im Kaffee auf der Bank wickeln mal fragen, ob es ihnen angenehm wäre das Essen auf dem Klo serviert zu bekommen.
Zu Punkt 2, dem Kinderwagen, ist nur zu sagen: Es gibt bestimmt auch eine ganz tolle Schlagzeile in unserer lokalen Presse, wenn auf Grund eines Kinderwagens jemand zu schaden kommt. Ganz abgesehen von einer Schadenersatzklage gegen das Kaffee. Vielleicht wäre es allgemein ganz gut, wenn sich jeder einzelne Besucher nicht so wichtig nehmen würde und die allgemeinen Regeln des Zusammenlebens nicht immer zu seinen Gunsten dreht.
Viele Grüsse
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Re: Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
irgendwie natürlich typisch augsburg.
da hat man endlich ein schönes kafeehaus und ein gutes programmkino mit abwechslungsreichem zusatzprogramm. dann versucht man es sich selber wieder kaputtzureden und zu schreiben.
ein jammer das die az auf jedes genörgel eingeht.
allerdings bitte weiterleiten. ich habe letztens mit meinem vater früh versucht im thalia eine weißwurst zu essen. leider waren die brezen aus! aber ihre bedienung war wirklich sehr freundlich und bemüht uns mit
weißbrot bei laune zu halten....
beste grüsse
(werdender vater)
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Re: Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
Lieber Franz,
erst einmal mussten wir uns ja die Augen reiben, angesichts der Ernsthaftigkeit der Problematik...
Dein Schreiben ist klar und (gast)freundlich nach allen Seiten auf den Punkt gebracht, damit ist für uns zu dem Thema alles ins rechte Licht gerückt.
Nur eines noch: Schön, wenn's wo anders für die individuellen Ansprüche besser passt, dann ist es doch das Einfachste der Welt, eben diesen Ort aufzusuchen und andere Orte nicht mehr zu frequentieren...
Mit etwas Geschmeidigkeit in der Bewegung kommt man leichter durch's Leben! Herzliche Grüße
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Re: Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
Wir sind bestimmt nicht kinderfeinlich, aber in einer zivilisierten Gesellschaft sollte Rücksichtsnahme selbstverständlich sein. Kinder müssen gewickelt werden, da die meisten sonst schreien und dies für Leben und Gesundheit erforderlich ist.
Haben wir auch getan, aber mit Rücksicht an Orten wo man andere nicht durch Duft belästigt und den Geschmack am Essen verdirbt. Aber die guten alten Sitten sind ja nicht mehr in.
Wir sind halt noch so altmodisch, rülpsen und pfurzen neben anderen nicht und haben noch Hemmschwellen dies in der Öffentlichkeit zu tun. Traurige Gesellschaft, wenn sich keiner mehr um die anderen kümmert und keine Verhaltensregeln mehr einhält.
Als Hausherr sollte man auch das Recht haben, sich sein Niveau in seinen Räumen für seine Gäste zu erhalten.
Mit freundlichen Grüßen
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Re: Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
Lieber Franz Fischer,
der heutige AZ-Artikel passt wunderbar zu einer sogenannten Glosse auf Seite 1 der AZ, die die AZ vorige Woche von einem ihrer Journalisten glaubte absetzen zu müssen.
Aber nun zu Ihrer "Kinderfeindlichkeit": Man glaubt es nicht, ein mehrspaltiger Artikel, weil eine enkelvernarrte Großmutter ihre Liebe mit Füßen getreten sieht, nachdem die Windel der Kronprinzessin/des Kronprinzen nicht die gebührende Würdigung der Umgebung findet. Und es ist ja auch sooo massig Platz im Cafe, obwohl man sich oft zu den Tischchen "vorarbeiten" muss, dass die Chaise auch noch Platz findet. Cafehaus-Charta hin oder her: ich neige der Ansicht zu, dass meine Freiteit dort endet, wo sie in die Freiheit der Anderen eingreift (auch wenns manchmal unangenehm oder lästig ist). Hier drückt sich etwas anderes aus: eine Affenliebe ohne vernünftigen Rahmen; außerdem, man hat ja "Recht" und weiß es vor allem auch durchzusetzen.
Eine ganz andere Sache ist, dass sich eine Zeitung, die einen großstädtischen Anspruch hat, zum Instrument einer beleidigten Großmutter und gekränkten Mutter macht. Der Vorgang erfüllt auch nicht im entferntesten den Vorwurf der Kinderfeindlichkeit. Da kann ich aus meiner ehrenamtlichen Tätigkeit schlagkräftige Beweise für massive Verletzungen der Rechte von Kindern aufweisen, die - weil sie jeder weiß und kennt - der Presse nicht mehr reißerisch genug sind.
Jedenfalls ist für mich auch dieser Artikel der Beweis, dass meine Entscheidung, die AZ nur am Wochenende zu abonnieren, die richtige ist. Man muss einfach auch noch andere Blätter "von Format" lesen.
Ich finde Ihren Standpunkt richtig, mutig und gut, dass Sie ihn auch öffentlich vertreten.
Gruß
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Re: Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
Liebes Kaffeehaus-Team,
ich habe das Kaffeehaus immer als sehr offen und tolerant empfunden, besonders auch Familien und Kindern gegenüber.
Positives Beispiel: Vor drei Wochen war ich mit Freunden und ihren beiden Töchtern ( 10 Monate und 3 Jahre) im Kaffeehaus. Ein kurzer Anruf und uns wurde der Tisch gleich vorne rechts reserviert, so dass wir mit dem Kinderwagen bequem reinfahren konnten. Sofort wurde uns auch ein Hochstuhl angeboten. Alles super.
Dass man den Kinderwagen so platzieren sollte, dass die Bedienung noch bequem durchkommt, sollte doch eine Selbstverständlichkeit sein. Und dass man ein Kind nicht öffentlich wickelt, gerade wenn andere Menschen daneben ihr Mittagessen einnehmen, steht doch auch nicht zur Diskussion.
Wie immer, wenn viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, sollte gegenseitige Rücksichtnahme der Normalfall sein. Das müsste doch in der Friedenstadt Augsburg möglich sein.
Viele Grüße
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Re: Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
Lieber Franz Fischer,
liebes Thalia-Team,
zum Glück erhielt ich Euren Sondernewsletter - sonst wäre ich doch etwas irritiert gewesen, wenn ich von den Vorwürfen, die in der Augsburger Allgemeinen dargestellt werden, erfahren hätte.
Ich wünsche den Frauen Weißl-Striegel und Zaus sowie Herrn Pinther alles Gute und viel Freude bei "kindgerechteren" Café-Besuchen anderer Art, die ja wirklich nicht bei Euch stattfinden müssen.
Es zieht doch immer noch (und das gab's ja schon vor 28 Jahren, als mein Sohn Babyalter hatte), mit dem Vorwurf der "Kinderunfreundlichkeit" auf die Zeitungen zuzugehen. Mal ganz abgesehen davon, dass die Redakteurin Knab der Augsburger Allgemeinen nicht gerade alle Ehre macht: solche Artikel, die derartige Vorwürfe in den Raum stellen, gehören ordentlich recherchiert. Wir sprechen hier sonst nämlich von Rufschädigung. Ich habe die Augsburger Allgemeine vor einigen Wochen abbestellt, weil sie immer mehr zum einem Wischi-Waschi-Volksblatt verkommt. Gut, dass ich solche Artikel zum Frühstück nicht mehr lesen muss - da ziehe ich mir doch lieber ein schönes Buch aus dem Regal oder lese Euren Kinoflyer.
Ich bin Wahl-Augsburgerin und lebe hier seit 5 Jahren. Seitdem kenne ich das "Thalia" und bin immer wieder gerne bei Euch. Wenn Freunde oder mein Sohn und seine Lebensgefährtin zu Besuch kommen ist es ungeschriebenes Gesetz, dass wir noch ins "Thalia" gehen ... ich schicke diese mail auch in einem Atemzug meinem Sohn und Freunden zu, die das "Thalia" kennen.
Und Frau Knab wünsche ich für die Zukunft etwas mehr Fingerspitzengefühl ... ach so, wenn wir gerade beim "Empören" sind: ich arbeite im Bereich Immobiliengutachten, - vermittlung und - vermietung. Kürzlich hatte ich Kontakt zu einem Redakteur der Augsburger Allgemeinen, der völlig wichtig am Telefon tat und sich mit mir zu einer Wohnungsbesichtigung in der Uhlandstraße verabredete, morgens um 9 Uhr. Der Herr erschien nicht, ich versuchte ihn auf Handy zu erreichen, keine Antwort. Danach schickte ich ihm ein SMS - dass ich keine Lust mehr hätte noch länger zu warten. Ich habe nie wieder etwas von Frau Knabs Kollegen gehört ... keine Entschuldigung, nichts. Vielleicht sollte ich mich mal mit Frau Knab in Verbindung setzen, Namen nennen und mich beschweren ... mich empören! ... und dann steht auch mein Name endlich mal in der Zeitung (ich das Opfer!) und Frau Knab braucht den Kollegen gar nicht anzumailen, ne, sie muss nur zwei, drei Türen weiter gehen - zur Wirtschaftsredaktion. Donnerschlag! Da hätte sie doch wieder einen Zwei- bis Dreizeiler ...
Aber vielleicht schreibt sie ja lieber über einen blauen Tannenbaum (war das nicht mal Thema zu dieser Jahreszeit im vorletzten Jahr für Wochen?)?
Ist doch schön, womit die Augsburger Allgemeine ihre Seiten füllt - es gibt nichts wichtigeres als Kinderunfreundlichkeit im Thalia und blaue Tannenbäume - hier ist die Welt noch in Ordnung!
Lieber Franz Fischer, liebes Thalia-Team,
macht einfach weiter. Ihr macht es gut so!
Ich freue mich sehr, dass es Euch in Augsburg gibt!
Herzliche Grüße,
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Richtigstellung
Auch wenn ich wohl davon ausgehen muß, dass dieser Kommentar nun vermutlich nicht veröffentlicht wird, möchte ich hier unbedingt einiges klarstellen: Der Artikel der AZ entspricht nicht den ursprünglich von mir zur Beschwerde gebrachten Tatsachen : Mein Leserbrief wird vollkommen verdreht dargestellt und zudem mit anderen Begebenheiten vermischt ("Wickelaffäre"), die nichts mit mir zu tun haben.
1. Ich habe volles Verständnis - auch im Eigeninteresse - wenn Kinder nicht in einem Gastraum gewickelt werden dürfen! Dies habe ich selbst auch nie vorgehabt.
2. Der Kinderwagen stand, gerade um Rücksicht zu nehmen, ganz an der Seite und stellte aus unserer Sicht kein Hindernis dar. Dieser Punkt wurde zunächst auch gar nicht angebracht, sondern man berief sich auf ein allgemeines Kinderwagenverbot.
3. Wir wurden gerade nicht darauf hingewiesen, doch bitte den Wagen im Foyer abzustellen (eine Möglichkeit, die ich durchaus akzeptiert hätte), sondern - und dafür gibt es Zeugen - vom Personal klar geheißen, das Lokal zu verlassen (und das, nachdem die Getränke serviert worden waren!). Ob dies nun - wie uns gegenüber behauptet - auf Weisung von oben oder im Übereifer geschah, vermag ich nicht zu beurteilen.
4. Ich finde es unglaublich, dass nun im AZ-Forum der (alttestamentarische) Name meiner Tochter für ausländerfeindliche Diskussionen herhalten muß, abgesehen davon, dass ich Deutsche bin und mich lediglich als Althistorikerin beruflich mit dem AT beschäftigt habe.
Kathrin Zaus
Zum Antwortschreiben von Franz Fischer: (weiter)
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Ich unterstütze Ihre Position
Hallo Franz Fischer,
ich unterstütze Ihre Position voll und ganz!
Die Kaffeehaus-Charta enthält alles, was bei "guter Kinderstube" der Gäste völlig überflüssig wäre, zu erwähnen. Mit gegenseitiger Rücksichtnahme und Achtung vor den Bedürfnissen der Mitmenschen könnten wir uns alle wohl fühlen. Aber leider funktioniert das heutzutage nicht mehr. Riesengroße Egos, aufgeblasen durch ungerechte Behandlung als vermeintliche Minderheit (Mütter kommen immer gut) beschäftigen uns und verschwenden unsere Energie.
Ich wünsche Ihnen viel Kraft und eine Portion Gelassenheit gegenüber ungerechten Angriffen dieser Art. Manche Schlachten sind nicht zu gewinnen.
Liebe Grüße
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Re: Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
Liebes Lechflimmern-Team,
vielen Dank für die Mail bezüglich Kinderunfreundlichkeit.
Eigentlich dachte ich, dass schon gesunder Menschenverstand und die einfachsten Anstandsregeln es unmöglich machen ein Kind in einem Speiselokal auf Tisch oder Bank zu wickeln wenn andere Möglichkeiten gegeben sind. Vielleicht könnten die betreffenden Mütter die volle Windel der Bedienung auch gleich noch auf den Teller legen.
Den Kinderwagen mit ins Lokal zu nehmen, ich kenne das Lokal von einigen Besuchen, erscheint mir aus Platz- und Sicherheitsgründen auch sehr ungünstig. Ich habe schon erlebt, dass man in Lokalen die Jacke nicht über die Stuhllehne hängen durfte, weil im Fluchtfall jemand drüber stolpern könnte. Auch die Bedienung muss ja endlose Umwege laufen um an ihre Tische zu kommen. Wenn die Mutter meint, dass sie die einzige mit Kinderwagen im Lokal war, dann hätte sich das ja in den nächsten Minuten ändern können und jede weitere Mutter mit Kinderwagen hätte dann ja wohl das gleiche Recht gehabt.
Dass man heiße Suppe über das Baby schütten könnte sehe ich dagegen nicht als das Problem. Dann dürfte das Kind auch nicht in einer herausnehmbaren Schale oder einem Kinderstuhl ins Lokal. Das ist es ja vor der heißen Suppe auch nicht geschützt.
Ich bin auch nicht kinderfeindlich, aber ich habe mir schon oft gedacht, dass Kinder, die gut erzogen sind und sich auch entsprechend benehmen können noch nie irgendjemand gestört haben. Das hat auch nichts mit Einschränkung der persönlichen Freiheit zu tun, sondern m.E. mit Erziehung und Vorbereitung auf das wirkliche Leben. Ich bin auch nicht der Meinung, dass ein Kind still in einer Ecke sitzen sollte, so wie man das zu meiner Kinderzeit noch teilweise praktiziert hat, aber es ist sicher nicht von Nachteil für das Kind und seine Zukunft, wenn es lernt zwischen Spielplatz, Omas Wohnzimmer und fremden Plätzen und Lokalen zu unterscheiden. Wenn das auch die Eltern beherzigen würden, wären Hotels, die generell keine Kinder aufnehmen wohl nicht so gefragt.
Was auch mir aus ihrer Charta neu ist, ist das Verbot von Hunden (angeleint) im Lokal. Ich hab zwar keinen Hund und bin auch eher der
Katzenfreund, aber das wusste ich nicht.
Der weiblichen Bedienung auf den Hintern zu klopfen ist ja wohl sowieso unter Niveau, aber dass man nicht Fräulein sagen darf, wusste ich auch nicht. Wie ruft man die Dame denn dann? Es ist ja sicher auch nicht besonders toll einfach "Sie hallo" zu rufen oder "Hallo Frau" wenn sie mich mal öfters übersieht.
Sie sehen, dass die Charta also doch nicht jedermann so ganz klar ist. Vielleicht wäre es in diesem Zusammenhang ganz hilfreich nicht nur zu veröffentlichen was man nicht darf, sondern alternativen anzubieten. Vielleicht können Sie mir schon mal mit der Anrede der Bedienung
weiterhelfen.
Ganz abgesehen davon finde ich es schon fast kindisch sich sich bei der Zeitung zu beschweren, wenn ein Lokal oder die Behandlung dort nicht gefällt. Ich würde dann eben in ein anderes gehen, aber vielleicht ist es ja mit Kinderwagen und Wickeln in anderen Lokalen das gleiche Problem ;-))
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
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Re: Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
Hallo Lechflimmern-Crew,
ich kann Sie nur voll und ganz unterstützen und finde es sehr gut, dass Sie die "Sache" offen im Newsletter ansprechen. Wir haben auch zwei kleine Enkel, können uns aber nicht vorstellen, dass diese neben anderen Gästen im Kaffeehaus gewickelt werden. Es fehlt hier offensichtlich am Einschätzungsvermögen, was im Zusammenleben von Menschen richtig und tolerierbar ist.
Liebe Grüße
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Re: Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
hallo herr fischer,
glückwunsch zu ihrer gelungen stellungnahme an die augsburger allgemeine.
meine familie und ich sind regelmäßig zu gast in ihrem kaffeehaus und wir fühlen uns dort wohl und auch gut aufgehoben, was die häufigkeit der
besuche wohl bestätigt.
ich bin selbst mutter, und mir wäre es nie in den sinn gekommen mein windelkind auf dem esstisch zu wickeln, (sondern in einem seperaten raum) weil ich ja auch nicht meinen teller zur toilette trage um dort meine mahlzeit einzunehmen, ist wohl für jeden nachvollziehbar. vom hygienischen standpunkt ganz zu schweigen.
ebenso stellt man zuhause seinen kinderwagen auch nicht mitten in den laufweg von küche und wohnzimmer sondern läßt, falls möglich, den wagen draußen vor der wohnungstür. alle diese maßnahmen haben nichts mit "un"freundlichkeit zutun, sondern einfach mit gesundem menschenverstand.
im grunde ist es gar nicht unvernünftig, ob ausgeschrieben oder nicht, sich an einige einfache klare regeln zu halten um uns allen das zusammenleben zu erleichtern. jedem kleinkind wird das normalerweise schon beigebracht. nicht zuletzt welches beispiel geben wir unseren kindern wenn wir für uns beanspruchen tun und lassen zu können was wir wollen?
auf dass die vernunft siegt.
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Leserbrief zur Berichterstattung über die Vorfälle im Kaffeehaus des Thalia-Kinos
An die Lokalredaktion der AZ:
Da um Stellungnahme und rege Diskussion zur causa Thalia gebeten wurde, bitte ich Sie um den unverfälschten Abdruck des nachfolgenden Leserbriefes. Danke!
Überschrift: Augsburger (Allgemeine) Possenkiste
Was nach dem Lesen der zum platzfüllenden Vierspalter aufgeblähten Randnotiz über die Beschwerden der Kaffeehausbesucher im Thalia unangenehm aufstößt, ist weniger der zweifelhafte Sachverhalt an sich, als vielmehr die geschäftsschädigende Unverhältnismäßigkeit mit der Ihre Publikation in dieser Causa agiert.
Anstatt der geäusserten Kritik und dem Geltungsbedürfnis der sich im Recht wähnenden Gäste in Form eines Leserbriefes Rechnung zu tragen, entsteht aus einer Bagatelle womöglich aufs Neue eine seitenfüllende Provinzposse mit Eigendynamik. Diese ist nicht das Papier wert, auf das sie gedruckt wurde und lässt einen zum wiederholten Male an den Fähigkeiten Ihrer Publikation zweifeln, die Relevanz von Nachrichten realistisch einzuschätzen und die Berichterstattung dieser Einschätzung anzupassen.
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Kinderscheisse auf dem Kaffeehaustisch
Lieber Franz Fischer,
vielen Dank für den Newsletter und ganz besonderen Dank für die ausführliche Beantwortung der Fragen von Frau Knab. Schade ist wahrscheinlich nur für Zeit, in der ihr euch mit dem Mist aus der Augsburger Allgemeinen beschäftigen musstet.
Als bedingungsloser Unterstützer der Internationalen Kaffehauscharta grüße ich dich, die Ellen und euer gesamter Team.
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kinderwagen unerwünscht
*es geht um die zukunft deutschlands*
ich bin zwar keine mutter von kinder noch bin ich schwanger, aber immerhin ein mann im zeugungsfähigen alter, was mich sicher legitimiert hier mitzureden: mütter mit kindern oder schwangere frauen haben immer erste priorität, egal wo:
die theke im thalia ist zum beispiel so unverschämt groß, dass sich leicht ein teil als wickelzone erschließen ließe. von der höhe optimal angelegt, um den sowieso schon schwere lasten tragenden müttern nicht noch beim wickeln unnötig die wirbelsäule zu strapazieren.
die nähe des zapfbereiches wäre prädestiniert, denn dort ist gleich auch der wasseranschluss, bzw. abfluss, denn es kann doch leicht beim wickeln passieren, dass unseren süßen zukunftstragenden rackern etwas flüssigkeit entweicht oder sogar härtere dinge, die sich aber bei babys und kleinkindern immer noch leicht durch den spülabfluss entfernen lassen.
da der betreffenden mutter in diesem moment eine intimszone gewährt werden sollte, wäre eine stellwand in diesem bereich angebracht. sollte das team vom thalia nicht auf diese forderung eingehen, müsste spätestens hier das familienreferat oder sogar der oberbürgermeister eingeschaltet werden.(schließlich ist der ja fachmann im abdecken von intimen zonen).
zum zweiten punkt, abstellen der kinderwägen im thaliacafe ist anzumerken, dass siehe früherer az. berichte die kriminalitätsrate in augsburg im letzten jahr erheblich gestiegen ist. wie viele kinderwägen sind schon richtung osten verschoben worden. deswegen müssten selbst fahrradanhänger für kinder das recht auf eine gesicherte unterstellung
innerhab des gastraumes haben.
ein ganz anderes thema wurde gänzlich vernachlässigt, obwohl wir uns ja auch in einem kinodreieck befinden: eine junge mutter muss auch während eines kinoaufenthaltes das recht auf die beobachtung ihres kindes haben. deswegen müssten generell die ersten kinoreihen entfernt werden um platz für kinderwägen zu schaffen. da einer jungen mutter aber nicht, um den kinogenuss zu mindern, ein babyphone zugemutet werden kann, sollte man auch bei der lautstärke auf unsere kleinen achten und die filmlautstärke gegebenenfalls dimmen.
es geht schließlich immer um die zukunft deutschlands. denken sie bitte daran, wenn ein süßer zwerg oder eine süße zwergin ihnen vielleicht beim spielen im gastraum mal den rotwein über das hemd schüttet, oder ihren gesprächspartner mit seinem oder ihrem akustischen organ übertönt oder einfach den kinosaal als ideales versteck sieht.: deutschland darf nicht aussterben!
mit hoffnungsvollen grüßen
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Subject: AW: Sondernewsletter - Notizen aus dem Kaffeehaus
Würde vorschlagen, ab sofort kann sich die Menschheit (überwiegend Augsburger!) bei sämtlichem subjektiv empfundenen Unmwohlsein bzw. "passt mir jetzt nicht" sich vertrauensvoll an die Augsburger Allgemeine zu wenden.
Die Weltzeitung mit Herz, immer ein Ohr für unsere miesgelaunte Gesellschaft!!!!!!!!!!!!!!!!!!
In diesem Sinne liebes Kinodreieckteam. Macht weiter so, denn Ihr seid gut. Mit freundlichen Grüßen
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