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FRAU ZAUS STELLT RICHTIG

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From: "Kathrin Zaus"
To: <info@lechflimmern.de>
Sent: Friday, November 27, 2009 8:54 PM
Subject: Richtigstellung

Auch wenn ich wohl davon ausgehen muß, dass dieser Kommentar nun vermutlich nicht veröffentlicht wird, möchte ich hier unbedingt einiges klarstellen: Der Artikel der AZ entspricht nicht den ursprünglich von mir zur Beschwerde gebrachten Tatsachen : Mein Leserbrief wird vollkommen verdreht dargestellt und zudem mit anderen Begebenheiten vermischt ("Wickelaffäre"), die nichts mit mir zu tun haben.

1. Ich habe volles Verständnis - auch im Eigeninteresse - wenn Kinder nicht in einem Gastraum gewickelt werden dürfen! Dies habe ich selbst auch nie vorgehabt.

2. Der Kinderwagen stand, gerade um Rücksicht zu nehmen, ganz an der Seite und stellte aus unserer Sicht kein Hindernis dar. Dieser Punkt wurde zunächst auch gar nicht angebracht, sondern man berief sich auf ein allgemeines Kinderwagenverbot.

3. Wir wurden gerade nicht darauf hingewiesen, doch bitte den Wagen im Foyer abzustellen (eine Möglichkeit, die ich durchaus akzeptiert hätte), sondern - und dafür gibt es Zeugen - vom Personal klar geheißen, das Lokal zu verlassen (und das, nachdem die Getränke serviert worden waren!). Ob dies nun - wie uns gegenüber behauptet - auf Weisung von oben oder im Übereifer geschah, vermag ich nicht zu beurteilen.

4. Ich finde es unglaublich, dass nun im AZ-Forum der (alttestamentarische) Name meiner Tochter für ausländerfeindliche Diskussionen herhalten muß, abgesehen davon, dass ich Deutsche bin und mich lediglich als Althistorikerin beruflich mit dem AT beschäftigt habe.

Kathrin Zaus

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From: "Lechflimmern"
To: "Kathrin Zaus"
Sent: Sunday, November 29, 2009 6:39 PM
Subject: Re: Richtigstellung

Sehr geehrte Frau Zaus,

vielen Dank für Ihre Zuschrift, die doch im wesentlichen die Augsburger Allgemeine betrifft.

Eigentlich sind wir ja Leidensgenossen. Mein Brief an die Frau Knab wurde auch völlig aus dem Zusammenhang gerissen, entscheidend gekürzt und so sind wir beide in einem Artikel "verwurschtelt" worden.

Nach dem damaligen Telefonat mit Ihrem Mann konnte ich wohl davon ausgehen, daß die Angelegenheit geklärt ist. Die Stellungnahmen der beteiligten Mitarbeiterinnen sind ebenfalls eindeutig.

Nach Lage der Dinge kann man wohl von einem Mißverständnis ausgehen, daß man "aneinander vorbeigeredet" hat. Dies war auch der Inhalt des Telefonates mit Ihrem Mann.

Gleichzeitig habe ich ihm versichert, daß Sie jederzeit als Gäste im Kaffeehaus willkommen sind. Und wenn ein Kinderwagen dabei ist, finden wir sicherlich eine Lösung. Man muß halt miteinander reden und vor allem dem Gegenüber auch zuhören. Daß Ihr Mann nichts von der Beschwerde bei der "Zeitung" wußte, verstehe ich dann allerdings nicht.

Daß Sie sich überhaupt bei der Zeitung beschwerten allerdings auch nicht. Und vom Alten Testament verstehe ich erst recht nichts (war das nicht "Auge um Auge, Zahn für Zahn"?, wobei ich zumindest soviel weiß, daß die übliche Übersetzung "Gleiches mit gleichem zu vergelten" nicht dem historischen Kontext der Talionsformel entspricht).

mit freundlichen Grüßen
franz fischer

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From: "Kathrin Zaus"
To: "Filmbüro"
Sent: Monday, November 30, 2009 3:29 PM
Subject: Re: Richtigstellung

Sehr geehrter Herr Fischer,

danke für Ihre Antwort. Um die ganze unglückliche Angelegenheit endlich zu einem Ende zu bringen, nur noch soviel:

Es ist in Ordnung und spricht in gewisser Weise ja auch für Sie als Chef, wenn Sie sich hinter die Aussagen Ihrer Mitarbeiterinnen stellen. Ich bin auch gerne bereit zu glauben, dass die von Ihnen ursprünglich ausgegebene Weisung sich nur auf das Hinausschieben von Kinderwägen in das Foyer bezog. Als Augenzeugin weiß ich dennoch, dass uns gegenüber zum damaligen Zeitpunkt ein völlig anderer Tonfall angeschlagen wurde (es war wörtlich davon die Rede, dass demnächst ein Schild mit einem Kinderwagenverbot aufgehängt werde). Nur deshalb haben meine Mutter und ich jeweils einen Leserbrief an die AZ geschrieben im übrigen das erste Mal, was eigentlich schon für sich bzw. die unfreundliche Behandlung spricht.

Was sicherlich dumm gelaufen ist, sind die Telefonate, denn zum einen wäre es wohl besser gewesen, wenn ich persönlich mit Ihnen geredet hätte, zum andern erfuhr auch ich erst am Abend (nach meinem Brief an die AZ) von Ihrem Rückruf, da mein Mann an dem damaligen Sonntag Rufbereitschaft hatte und Sie mit ihm während eines Einsatzes sprachen. Dies ist auch der Grund, weshalb er nicht über meine Beschwerde informiert war zumal wir nach seiner Rückkehr andere Sorgen hatten, schließlich lagen unsere drei großen Kinder mit Schweinegrippe im Bett.

Was nun die AZ allerdings veröffentlichte, ist populistisches Geschreibsle und hat nichts mehr mit gutem Journalismus zu tun, von den dummen Kommentaren gewisser Leser ganz zu schweigen.

In der Hoffnung auf einen friedlichen Advent,
mit freundlichen Grüßen
Kathrin Zaus




 


 


 



 

 

 
 
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15.15 | 17.30 | 20.00 | 22.15

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12.45 | 15.00 | 17.30 | 20.00 | 22.15

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