Übersicht
Startseite
Mobile Version
Unser Programm
Programm ab Do, 16.01.2020
Neu im Kino
Familienkino
Schulkino
Demnächst
Programmreihen
  Zu Gast im
c Kinodreieck
  Kino im Original
  Cine espanol
  Queer.Film.Thalia
Kaffeehaus
Speisekarte
Tagesgerichte
Frühstück
Weinkarte
Barkarte
Bad am Plärrer
Gastronomie
Lechflimmern
Service
Newsletter
Gutscheine
Preise/Gutscheine
Jugendschutz
Kontakt/Anfahrt
Jobs
Impressum / Datenschutz
Open Air
Lechflimmern
 
 
 
 
 
 
 
 
Filmplakat zu "Die letzten Zeitzeugen" | Bild: Kalb
Szenenbild aus "Die letzten Zeitzeugen" | Bild: Kalb
Szenenbild aus "Die letzten Zeitzeugen" | Bild: Kalb
Szenenbild aus "Die letzten Zeitzeugen" | Bild: Kalb
Die letzten Zeitzeugen

DE 2019 - Regie: Michael Kalb, Timian Hopf - Darsteller: Günther und Heinz Barisch, Karl Hinterstößer, Josef Fritz - FSK: nicht bewertet - Länge: 85 min.

"Die letzten Zeitzeugen"
läuft im Mephisto.
Do,
16.01.
Fr,
17.01.
Sa,
18.01.
So,
19.01.
Mo,
20.01.
Di,
21.01.
Mi,
22.01.
11.00
Reservieren: bitte auf die Uhrzeit klicken.

Dieser Film von Michael Kalb und Timian Hopf geht der Frage nach, warum das Damals heute aktueller ist denn je.

Die Brüder Günther und Heinz Barisch sind selten einer Meinung. Doch wenn es um ihre Heimat geht, leuchten ihre Augen gleichermaßen. Ihre Heimat, das ist das kleine Städtchen Zülz, das heute Biała heißt und seit Ende des Zweiten Weltkriegs zu Polen gehört. Für die Brüder ist es der beschauliche oberschlesische Ort geblieben, auch wenn sie ihn vor knapp 75 Jahren verlassen mussten. In ihrem 85-minütigen Dokumentarfilm "Die letzten Zeitzeugen" begleiten die beiden Augsburger Filmemacher Michael Kalb und Timian Hopf die Senioren auf eine Reise in die Vergangenheit und besuchen die Orte ihrer Kindheit. Neben den Brüdern interviewte Kalb 35 weitere Zeitzeugen. Sie alle berichten von der Zeit zwischen 1920 und 1950.

"Wie ein Mosaik aus Erinnerungen soll unser Film die Grausamkeit und Widersprüche des "Dritten Reiches", das Chaos nach Kriegsende, aber auch den Alltag und manche Lichtblicke dieser Zeit greifbar machen", sagt der Regisseur und Produzent Michael Kalb. Ohne auf konkrete aktuelle Ereignisse zu verweisen, werde klar, dass das damalige Geschehen heute brisanter und aktueller sei denn je. Mit dem Wissen um die Hintergründe dieser unmenschlichen Zeit erzeuge gerade die Unreflektiertheit mancher Zeitzeugen ein noch größeres Unbehagen.

Grundlage und Anstoß für den Dokumentarfilm waren Interviews mit 37 Zeitzeugen, die Michael Kalb über zweieinhalb Jahren lang unter Begleitung von verschiedenen Historikern führte. Die meisten Gesprächspartner waren noch vor 1930 geboren, einige sind mittlerweile bereits verstorben. Das Archiv-Projekt wurde vom Landkreis Augsburg, der Bürgerstiftung Augsburger Land und dem Kulturfonds Bayern gefördert. Die Interviews wurden zusätzlich transkribiert; das Archiv aus Bild, Ton und Text soll für die folgenden Generationen zugänglich gemacht werden.

Der Volkskundler Christoph Lang hat das Projekt wissenschaftlich begleitet. Er ist Leiter des Stadtarchivs und Stadtmuseums Aichach und setzt sich auch als Vorstand des Heimatvereins Reischenau intensiv mit lokalgeschichtlichen Entwicklungen auseinander. "Selbstverständlich muss man sich der Probleme von Oral History, also von mündlich übertragener Geschichte, bewusst sein", erklärt Lang. Denn der Blick in die Vergangenheit reiche meist nur einige Jahrzehnte zurück, sei nicht unbedingt faktentreu und eindeutig subjektiv geprägt. Und doch habe die Methode ihren Reiz: "Es geht nicht allein um historische Fakten, sondern auch darum, wie Menschen diese Zeit erlebt haben, was sie gefühlt und was sie gedacht haben, wo ihre Ängste, Sorgen und Hoffnungen lagen." Für die Generation, die im 21. Jahrhundert geboren ist, stammen die Zeitzeugen laut Lang aus einer "archaischen Welt". "Wenn man dieser nachfolgenden Generation etwas vom Leben ihrer Urgroßeltern vermitteln will, sind Zeitzeugen-Gespräche ein geeigneter Weg."

DIE REGISSEURE

Michael Kalb, Jahrgang 1989, ist Absolvent der Hochschule für Fernsehen und Film München und als freier Produzent und Regisseur tätig. Kalb arbeitete als Herstellungskoordinator bei der film production pool GmbH innerhalb der Beta Film Gruppe und aktuell als Redakteur und Moderator bei a.tv.

Timian Hopf, geboren 1986 in Isny im Allgäu, arbeitete nach seinem Studium in "Medien und Kommunikation" sowie "Design und Kommunikationsstrategie" bei verschiedenen regionalen und internationalen TV-Formaten. Seit 2013 ist er als freier Filmemacher mit Schwerpunkt Dokumentarfilm und Corporate-Video tätig.

 

 

 
   
 
Cocktail der Woche im Kaffeehaus im Thalia:

Heißer Spritz oder Heiße Inge
für 5,50 €
(... nur im Winter!)

HUGO
für 5,50 €
(Prosecco, Holunderblütensirup, Minze)

LILLET BERRY
für 5,90 €
(Lillet blanc, Schweppes, Russian Wild Berry)

SPRITZ
für 5,50 €
(mit Weißwein oder mit Prosecco)

RAMAZZOTTI
für 5,90 €
(Rosato)
 
Unser Programm für heute Mo, 20.01.2020:

Thalia :

Die Eiskönigin II (2D):
14.45 (2D)

Einsam Zweisam:
15.15

Knives Out:
20.00

Little Joe:
22.15

Pavarotti:
17.30

Queen & Slim:
20.45

Spione Undercover (2D):
13.30

The Peanut Butter Falcon:
16.45

Vom Gießen des Zitronenbaums:
18.45

Mephisto :

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl:
15.00 | 17.30

Lindenberg! Mach dein Ding!:
20.00

Vier zauberhafte Schwestern:
13.15

Programm morgen Wochenprogramm Ausdrucken